Fasching in Hermagor: Lei Her mit dem Pointenfeuerwek  

Hermagor -

Die Faschingsgilde Hermagor begeisterte bei ihrer Premierensitzung am Freitag, 23. Jänner 2026 das Narren-Publikum mit einem abwechslungsreichen Programm aus humorvollen Sketches, schwungvollem Tanz und fetziger Musik.


Der Kommandowechsel am Regiepult brachte frischen Wind in das Hermagorer Narrentreiben. Die Gesamtleitung und Organisation übernahmen  Stefan Schabus, Gerhard Wernitznigg,  Mira Bachmann und Christine Fischer, tatkräftig unterstützt von den Präsidenten-Vorgängern  Christian Potocnik und Franz Wiedenig.

Frech und witzig am Puls der Zeit

Die Akteure nahmen sich bei ihrem verbalen Streifzug durch Hermagor kein Blatt vor den Mund und überzeugten mit höchster Aktualität und Pointenreichtum. Die mit scharfer Zunge vorgetragenen Sketches trafen mitten in`s Herz vieler Ehrengäste. Faschings-Urgestein Heli Lasser liest in einer Doppelrolle Männern und Frauen die Leviten, Kurt Wiegele und Tina Pugelj beleuchten die kultur-entschleunigten Ruhe-Zonen von Hermagor, die Stadttratschen Heli Potocnik-Likar und Franka Postema sparen nicht mit Seitenhieben auf Stadt-Persönlichkeiten. Im deutsch-windischen Dauerbrenner „Hermagor Heute“ wussten Christian Potocnik, Gaby Zerza und Gebärden-Übersetzer Gigi Steinwender, dass der Felssturz am Plöckentunnel eine gezielte Sprengung der italienischen Regierung war, um die Flüchtlingswelle nach Kötschach-Mauthen zu stoppen. Verkündet wurde auch, dass der internationale Friedensnobelpreis nicht an Donald Trump, sondern für Frieden und Einigkeit an die  Streithähne Karl Tillian und Siegi Ronacher verliehen wird. Der Urheberrechtsstreit zum Umbau der Essl-Fabrik fand auch ein gütiges Ende, denn das Projekt wird den Namen „Luca`s PANsion zum Heiligen Leopold“ tragen. In weiteren Rollen streiten Bernd Philippitsch und Sabrina Zoller im „All inclusive-Urlaub“, als Bergfexen geben die Präsidenten Stefan Schabus und Gerhard Wernitznigg „gonz obn – gonz ehrlich“ – einen Blick ins Tal mit seinen Besonderheiten. Lena Obernosterer zeigte Stimmgewalt im „Wackelkontakt“ und das mühsame Leben im Pflegeheim betrachteten  „Frisch gewickelt“ Christine Fischer und Franka Postema. Für die Rosenkavaliere Annabel Wendling und Bettina Kandolf gab es ein Happy-End als gefundene Brüder in „I bin wia du“.

Voller Stadtsaal in Hermagor
Die Akteure nahmen sich bei ihrem verbalen Streifzug durch Hermagor kein Blatt vor den Mund und überzeugten mit höchster Aktualität und Pointenreichtum.

Bravouröse Musik und Tanzeinlagen

Begeisterungsstürme lösten auch die schmissigen Musik- und Tanzeinlagen der bewährten „Crazy Show“  mit Kurt Wiegele, Walter Eder und Herwig Ambra, der Volkstanzruppe und Gardemädchen unter der Regie von Simone Hohenwarter und Peter Puntigam, Sascha und Sandra Jost`s  Valeina-Showdance, und die Musik des Duos „Lei Her“ mit Josef Mulle und Arnold Stuppnig aus, welche das närrische Programm schwungvoll abrundeten. Ein besonderer Dank ergeht auch an die Teams der Maske und Betreuung der Akteure sowie an Ernst Wieser für das Bühnenbild und die Sponsoren. Die Bewirtung übernahm das Restaurant „Mari  e Monti“ mit den Mitarbeitern des FC „EP Schuller“.

Zum Hermagorer Faschingslied schunkelten mit

Die Bürgermeister Leopold Astner, Alfred Altersberger, Markus Salcher, Bezirkshauptmann Heinz Pansi, Karl Tillian, Vize-Bgm. Kötschach-Mauthen Christoph Zebedin, LAbg. Luca Burgstaller und Vize-Bgm. Kötschach-Mauthen Christina Patterer-Burgstaller, Hannes Kandolf, Markus Brandstätter, Walter Zerza, die Hermagorer Stadt- und Gemeinderäte, Barbara Plunger, Gailtal Journal- Herausgeberin Ruth Rauscher, Stefan Lexer, Hoteliers Martin Waldner und Klaus Rainer, die Faschingsgilde Arnoldstein u.v.a.

Umfangreiches Programm

Weitere Faschingssitzungen zum Mitlachen:

Samstag, 24., Freitag, 30., Samstag, 31. Jänner, Freitag, 6. und Samstag, 7. Februar. Beginn jeweils ab 20.00 Uhr.

Fotogalerie (c) Hans Jost: