Großbrand in Heiligenblut: 40 Schafe verenden – technischer Defekt als möglicher Auslöser

Gemeide Heiligenblut -

In der Nacht auf Dienstag, den 24. März 2026, kam es in der Gemeinde Heiligenblut zu einem Großbrand, bei dem ein Wirtschaftsgebäude und das angrenzende Wohnhaus bis auf die Grundmauern niederbrannten. Dabei verendeten 40 Schafe. Nun wird die Ursache für das Geschehen ermittelt.

Beim Eintreffen der Einsatzkräfte standen die Gebäude bereits in Vollbrand

Kurz vor 3:00 Uhr nachts wurden die Feuerwehren in die Ortschaft Winkl (Bezirk Spittal an der Drau) alarmiert. Beim Eintreffen der Einsatzkräfte standen sowohl das Wirtschaftsgebäude als auch das angrenzende Wohnhaus bereits in Vollbrand. Ein Übergreifen des Feuers auf die angrenzenden Wälder konnte verhindert werden. 

Technischer Defekt als möglicher Auslöser

Die genauen Umstände des Brandes werden derzeit noch ermittelt. Am Dienstagabend teilte die Kriminalpolizei gegenüber dem ORF mit, dass man aktuell am ehesten von einem technischen Defekt als möglichem Auslöser ausgeht. Im Wirtschaftsgebäude befanden sich 40 Suffolk-Schafe, eine englische Rasse, die für ihre hochwertige Fleischqualität bekannt ist. Alle Tiere verendeten bei dem Brand. Die Schadenshöhe ist bislang noch nicht bekannt. Personen wurden bei dem Brand nicht verletzt. Im Einsatz standen rund 100 Feuerwehrkräfte aus Heiligenblut, Apriach, Großkirchheim, Mörtschach, Winklern und Reintal mit insgesamt neun Fahrzeugen.

Wie die Freiwillige Feuerwehr Heiligenblut auf Facebook mitteilt, konnte „Brand aus” noch nicht gegeben werden. Heute werde man erneute Kontrollen durchführen, heißt es.

Die Gebäude brannten bis auf die Grundmauern aus (c) Facebook: FF Heiligenblut