Todesfall in Justizanstalt Klagenfurt: Untersuchung eingeleitet

Klagenfurt -

Nach dem Tod eines Insassen in der Justizanstalt Klagenfurt Mitte Februar ermittelt die Staatsanwaltschaft Graz nun wegen eines mutmaßlichen Suizids. In diesem Jahr verzeichnet die Suizidbilanz bereits einen traurigen Höchststand von sechs Fällen.

Ein Insasse wurde Mitte Februar leblos in seiner Zelle der Justizanstalt Klagenfurt aufgefunden; die Staatsanwaltschaft Graz ermittelt nun

Am Vormittag des 17. Februar dieses Jahres wurde ein Insasse in seiner Zelle der Justizanstalt Klagenfurt leblos aufgefunden. Die Staatsanwaltschaft Graz hat inzwischen die Ermittlungen übernommen. Der Mann verstarb am 21. Februar, obwohl das Personal sofort Wiederbelebungsmaßnahmen einleitete und er anschließend ins Klinikum Klagenfurt verlegt wurde.

Gerichtsmedizinisches Gutachten steht aus

Um mögliche Befangenheit auszuschließen, wurde das Verfahren an eine externe Behörde übergeben. Nach Angaben der Staatsanwaltschaft Graz gegenüber dem Nachrichtenmagazin „profil“ wird ein Suizidversuch als mögliche Todesursache geprüft. Die genaue Ursache soll durch das noch ausstehende gerichtsmedizinische Gutachten festgestellt werden, während der konkrete Sachverhalt weiterhin Gegenstand der laufenden Ermittlungen ist.