Mit Geschmack durch die Steiermark: Wertschacher Pensionisten erleben Kultur und Kulinarik

Steiermark -

Am Mittwoch, den 13. Mai 2026, unternahmen die Wertschacher Pensionisten bei strahlendem Sonnenschein einen abwechslungsreichen Ausflug ins Raabtal nach Fehring.

Eine Reise für kulinarische und kulturelle Sinne ins Zentrum des Raabtals

Fehring liegt am Südrand des südoststeirischen Raabtals und wurde erstmals im Jahr 1265 urkundlich erwähnt. Aufgrund seiner Grenzlage war der Ort im Laufe der Geschichte immer wieder Schauplatz kriegerischer Auseinandersetzungen. Heute gilt Fehring als kulturelles Zentrum des Raabtals und liegt am Knotenpunkt der Thermenland- sowie der Klöcher Weinstraße. Die babenbergische Gründung wurde 1962 zur Stadt erhoben.

Genussreise startet mit regionalen Köstlichkeiten

Zu Beginn der „Steirischen Genussreise“ stärkten sich die Teilnehmer bei einem liebevoll zubereiteten Bauernfrühstück im Bauernimbiss „Völkermarkt West“. Wirt Michael und sein Team servierten reich belegte Brote mit Produkten vom hofeigenen Bauernhof der Familie Jamnig – ein wahrer Genuss. Für zusätzliche gute Stimmung sorgte die ClubMusi 70+ mit Ernst und Herbert, die den Geburtstagskindern des Monats Mai musikalische Glückwünsche überbrachten. Gut gestärkt und bestens gelaunt setzte die Gruppe ihre Fahrt in Richtung Steiermark fort.

Zum Start gab es frisch belegte Bauernbrote (c) Wertschacher Pensionisten

Ein Gaumengenuss für Feinschmecker

Die Mittagsrast führte die Reisegruppe zur bekannten Backhendlstation Gasthaus Theissl in Edelsbach. Das Traditionsgasthaus wird bereits in vierter Generation geführt und liegt in ruhiger, zentraler Lage im steirischen Vulkanland. Von der Terrasse aus bietet sich den Gästen ein herrlicher Blick auf die Koralpe. Besonders gefragt war das weithin bekannte Backhendl, das von vielen Teilnehmern gewählt wurde. Neben mehreren Menüs stand diese steirische Spezialität hoch im Kurs. Das Mittagessen wurde zu einem weiteren kulinarischen Höhepunkt der Reise.

Weiterfahrt zur Berghofer Mühle nach Fehring

Fröhlich und gut gestärkt führte die Reise entlang der Steirischen Route 66 weiter zur Berghofer Mühle.

Die Geschichte der Mühle reicht bis ins 12. Jahrhundert zurück, wo sie bereits urkundlich erwähnt wurde. Bis 1786 befand sie sich im Besitz der Gutsherren von Trautmannsdorf. Nach mehreren Besitzerwechseln gelangte das Anwesen 1845 durch eine Eheschließung in den Besitz von Johann Berghofer. Seit damals befindet sich die Mühle bereits in sechster Generation im Familienbesitz. Heute umfasst der Betrieb eine Getreide- und Ölmühle, ein Kleinwasserkraftwerk, eine Landwirtschaft, einen Mühlenladen, eine Mühlenschule sowie einen Mühlenhofgarten.

(c) Wertschacher Pensionisten

Kernspaltung auf steirische Art

Bei einer Führung durch die Ölmühle konnten die Besucher die Entstehung des „Schwarzen Goldes“ – des steirischen Kürbiskernöls – hautnah erleben. Bereits beim Betreten des Pressraumes lag ein angenehm nussiger und warmer Duft in der Luft. Dort erfuhren die Teilnehmer Wissenswertes über die Herstellung des hochwertigen Kürbiskernöls, einer der bekanntesten Spezialitäten der Steiermark. Auch die Getreidemühle bot interessante Einblicke in die Verarbeitung hochwertiger Rohstoffe. Dabei wurde erklärt, dass ausschließlich ausgewähltes Getreide zu Mehlen höchster Qualität verarbeitet wird. In der Berghofer Mühle legt man besonderen Wert auf eine mehrstufige und schonende Vermahlung. Neben den klassischen Getreidesorten Roggen und Weizen werden auch Dinkel sowie ursprüngliche Weizensorten verarbeitet.

Staunen, gustieren und genießen

Nach den interessanten Führungen hatten die Besucher Gelegenheit, im stimmungsvollen Ambiente des Mühlenladens regionale Spezialitäten zu entdecken und einzukaufen. Frische Produkte aus der Mühle sowie Erzeugnisse regionaler Partnerbetriebe standen zur Auswahl.

(c) Wertschacher Pensionisten

Steirischer Spargel der Familie Reicher

Ein weiterer Programmpunkt führte die Reisegruppe zum Spargeleinkauf bei der Familie Reicher in Fehring. Neben hochwertigem Spargel produziert die Familie auch Käferbohnen, Knoblauch und Erdbeeren. Qualität und Regionalität stehen dabei im Mittelpunkt. Auf dem Rückweg wurde noch ein kurzer Halt beim Bauernimbiss „Völkermarkt West“ eingelegt, wo weitere regionale Köstlichkeiten der Familie Jamnig erworben werden konnten. Ein herzlicher Dank wurde  allen Teilnehmern, den besuchten Betrieben sowie Buschauffeur Emsud von der Firma OGV ausgesprochen. Ein besonderes Dankeschön ging außerdem an Margret für den ausgezeichneten Bordservice sowie an Obfrau Monika für die hervorragende Organisation und Planung der Reise.