Doppelte Beitragslast
Die Sozialversicherung der Selbständigen (SVS) umfasst unter anderem die Kranken-, Pensions- und Unfallversicherung der Bäuerinnen und Bauern. Gerade in Krisenzeiten seien diese Beiträge für viele Höfe eine enorme Belastung. Besonders ungerecht sei die Situation für viele bäuerliche Familien im Nebenerwerb, die oft doppelt Versicherungsbeiträge zahlen müssen, auch diese Schieflage müsse endlich beendet werden.
Forderung nach rascher Hilfe für die Landwirtschaft
Kritisch sehen die SPÖ Bäuerinnen und Bauern Kärnten, dass die Reaktionen der Landwirtschaftskammer bisher zu zaghaft ausgefallen seien. „Gerade jetzt braucht es rasche, konkrete Hilfe statt langwieriger Diskussionen. Der neue Landeshauptmann Daniel Fellner hat bei den verheerenden Waldbränden im Lesachtal sofort zusätzliche Unterstützung organisiert und damit gezeigt, wie rasches Handeln in Krisenzeiten aussehen kann. Genau dieses Tempo und diese Entschlossenheit erwarten wir uns auch von der Landwirtschaftskammer Kärnten gemeinsam mit dem zuständigen Bundesminister.“
SVS-Erlass als Sofortmaßnahme gefordert
Als unbürokratische Sofortmaßnahme fordern die SPÖ Bäuerinnen und Bauern Kärnten daher den Erlass von zwei Quartalen der SVS-Beiträge, nach dem Vorbild der Corona-Unterstützungen. Damit könne rasch Liquidität geschaffen und den bäuerlichen Betrieben direkt geholfen werden. Gleichzeitig würde die Maßnahme auch zur Stabilisierung regionaler Lebensmittelpreise beitragen und den Betrieben Spielraum geben, ihre Wälder klimafitter und widerstandsfähiger gegen Waldbrände zu machen.









































