Dienstnehmer sind nicht betroffen
Das betroffene Unternehmen wurde 2002 gegründet und war vor allem in den Bereichen Finanzierung, Förderung und Genehmigung von Projekten tätig. Von der Insolvenz sind zwei Gläubiger betroffen; Mitarbeiter bleiben unberührt. Laut Antrag ist weder eine Fortführung des Unternehmens noch die Umsetzung eines Sanierungsplans vorgesehen. Die Verbindlichkeiten belaufen sich auf rund 50.000 Euro, während die vorhandenen Aktiva bei etwa 4.000 Euro liegen. Forderungen können ab sofort über den Alpenländischen Kreditorenverband angemeldet werden.
Ursachen der Insolvenz
Im Antrag werden die Gründe für die Insolvenz wie folgt beschrieben: Das Unternehmen beschäftigte bis zu sechs Mitarbeiter und erzielte bisher regelmäßig positive Jahresergebnisse. Nach dem Abschluss zweier umfangreicher abgabenbehördlicher Verfahren, einschließlich der damit verbundenen Rechtsmittelverfahren, sowie der Ankündigung einer weiteren Prüfung im Juli 2023, beschloss die außerordentliche Generalversammlung am 10. Oktober 2023 die Auflösung der Gesellschaft und die Einleitung des Liquidationsverfahrens.In derselben Sitzung wurde der bisherige Geschäftsführer von seiner Funktion abberufen und zugleich zum Liquidator der Gesellschaft bestellt, wobei ihm die Einzelvertretungsbefugnis übertragen wurde. Hinzu kamen zusätzliche steuerliche Mehrbelastungen, die das Unternehmen letztlich nicht mehr tragen konnte.