Innovative, zukunftsfähige und nachhaltige Architektur

Köstinger: Staatspreis Architektur und Nachhaltigkeit ausgeschrieben

Wien - Gesucht werden Projekte, die innovative und zukunftsfähige Architektur mit nachhaltiger Bauweise kombinieren.

Das Bundesministerium für Nachhaltigkeit und Tourismus (BMNT) schreibt im Rahmen seiner Klimaschutzinitiative klimaaktiv den Staatspreis Architektur und Nachhaltigkeit aus

Wien, 25. Februar 2019. Bereits zum sechsten Mal schreibt das Bundesministerium für Nachhaltigkeit und Tourismus (BMNT) im Rahmen seiner Klimaschutzinitiative klimaaktiv den Staatspreis Architektur und Nachhaltigkeit aus. Bis 24. April 2019 können Auftraggeber sowie Architektur- und Planungsbüros Projekte einreichen, die herausragende architektonische Qualität mit klimaverträglicher, ressourcenschonender Bauweise verbinden. Die Prämierung der Siegerprojekte durch Nachhaltigkeitsministerin Elisabeth Köstinger erfolgt im Herbst 2019.

#mission2030

„Der Gebäudesektor ist ein Schlüssel zu langfristig wirksamem Klimaschutz und daher auch ein wichtiges Zugpferd unserer #mission2030, der österreichischen Klima- und Energiestrategie. Wir freuen uns auf zahlreiche innovative Einreichungen, die Österreichs Vorreiterrolle in Sachen nachhaltiges und damit zukunftsweisendes Bauen bestärken“, so Köstinger.   Juryvorsitzender Roland Gnaiger von der Kunstuniversität Linz ergänzt: „Parallel zur Dringlichkeit des Klimaschutzes wächst die thematische Breite (Standort, Verkehrsanbindung, Bauökologie, etc.) des Staatspreises immer weiter. Das findet diesmal in einer Sonderkategorie Ausdruck, die dem öffentlichen Raum, dem sparsamen Bodengebrauch, dem Ensemble und der Innenentwicklung die ihnen gebührende Bedeutung zukommen lässt.“  

Einreichungen bis 24. April 2019 auf klimaaktiv.at/staatspreis

Projekte, die zwischen Jänner 2016 und April 2019 saniert oder errichtet wurden, können auf klimaaktiv.at/staatspreis eingereicht werden. Zulässig sind alle Gebäudetypen in den Kategorien „Sanierung“ und „Neubau“. Der Sonderpreis „EMSEMBLE/ urbane Raumbildung und Vernetzung“ richtet sich erstmals auch an Gemeinden.   Die Jurierung erfolgt durch Expertinnen und Experten unter dem Vorsitz von Roland Gnaiger. Bewertet wird neben der architektonischen Qualität auch die Performance im Sinne der Nachhaltigkeit. Diese wird anhand der Kriterien des klimaaktiv Gebäudestandards bzw. des klimaaktiv Siedlungskatalogs beurteilt. Im Sinne der #mission2030 wird eine möglichst CO2-neutrale Wärmeversorgung vorausgesetzt.  

Finanziell unterstützt wird der Staatspreis Architektur und Nachhaltigkeit 2019 vom Fachverband Steine-Keramik.

     

Über klimaaktiv

klimaaktiv ist die Klimaschutz- Mitmachbewegung des Bundesministeriums für Nachhaltigkeit und Tourismus. Mit der Entwicklung und Bereitstellung von Qualitätsstandards, der Aus- und Weiterbildung von Profis, mit Beratung, Information und einem großen Partnernetzwerk ergänzt klimaaktiv die Klimaschutzförderungen und -vorschriften. Erfahren Sie mehr über die Ziele, Aktivitäten und Akteure auf klimaaktiv.at