Gefährdung durch beschädigte Anlagen
Beispiele für die Zerstörungswut reichen von abmontierten Fahnenstangen über Lagerfeuer mit Schneestangen auf Parkplätzen bis hin zu eingetretenen Absperrgittern. Diese Schäden verursachen nicht nur erhebliche Kosten für die Instandsetzung, sondern können im Extremfall auch Menschenleben gefährden. Katholnig erklärt: „Wenn Schneestangen als Lagerfeuerholz verwendet werden, kann das unsere Schneeräumung behindern. Noch gefährlicher sind eingetretene Sicherheitsabsperrungen, die Besucherinnen und Besucher im Winter vor Absturzgefahr schützen sollen.“

Überwachung und Sanktionen
Johannes Hörl, Geschäftsführer der Villacher Alpenstraßen GmbH, betont: „Als Betreiber der Villacher Alpenstraße tolerieren wir derartige Vandalenakte nicht. Dank moderner Webcam-Technik können wir die Verursacher ausfindig machen und konsequent zur Verantwortung ziehen. Jeder nachweisbare Fall wird angezeigt, und wir schöpfen alle rechtlichen Möglichkeiten aus.“ Auch die Kärntner Bergwacht, vertreten durch die Einsatzstelle Villach, beobachtet den zunehmenden Vandalismus. Einsatzleiter Udo Skumauz erklärt: „Dieser Trend gewisser Personenkreise ist uns bereits aufgefallen. Wir haben die Patrouillen verstärkt, und wer auf frischer Tat ertappt wird, wird sofort beanstandet und angezeigt. Besucherinnen und Besucher werden gebeten, derartige Vorfälle umgehend zu melden.“
Verstärkte Kontrollen durch Ranger, Bergwacht und Polizei
Die Naturpark-Ranger werden künftig jede Beschädigung oder Verunreinigung von Allgemeingut konsequent zur Anzeige bringen und verstärkte Kontrollgänge durchführen. Katholnig ergänzt: „Ich habe auch die Polizei und die Bergwacht informiert und gebeten, regelmäßig Kontrollfahrten im Naturpark durchzuführen.“ Vandalismus im Naturpark Dobratsch ist kein Kavaliersdelikt. Künftig wird jede Zerstörung von Eigentum und Sicherheitseinrichtungen streng geahndet.









































