Blick in die Geschichte der Zeitumstellung
Die Geschichte der Zeitumstellung reicht bis in die Jahre 1916 bis 1920 zurück, als die Sommerzeit aus wirtschaftlichen Gründen erstmals eingeführt wurde. Nach einer längeren Pause wurde sie im Jahr 1980 in Abstimmung mit anderen europäischen Staaten wieder eingeführt. Seit 1995 gilt die Sommerzeit schließlich auf Grundlage verbindlicher Regelungen innerhalb der Europäischen Union.
Warum die Zeitumstellung noch nicht abgeschafft ist
Die Frage, warum es die Zeitumstellung in Österreich weiterhin gibt, lässt sich vor allem mit fehlender Einigkeit innerhalb der Europäischen Union beantworten. Bislang konnten sich die Mitgliedstaaten nicht darauf verständigen, ob künftig dauerhaft die Sommerzeit oder die Winterzeit gelten soll. Zudem stehen einige Länder einer Abschaffung grundsätzlich kritisch gegenüber. Eine aktuelle Umfrage des Linzer Meinungsforschungsinstituts „market“ zeigt, dass rund 80 Prozent der Befragten die Zeitumstellung ablehnen. Mehr als die Hälfte, nämlich 54 Prozent, spricht sich dabei für eine dauerhafte Einführung der Sommerzeit aus.









































