Reicht es in der kommenden Saison bei Austria Klagenfurt für Europa?

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Die erste Bundesliga Saison der „neuen“ SK Austria Klagenfurt muss man als einen Erfolg ansehen. Auch wenn es am Ende nicht für die Teilnahme an der Qualifikation für Europa gereicht hat, wurde das Primäre Ziel, der Klassenerhalt, deutlich übertroffen. Mit dem Einzug in die Meistergruppe hätten vor einem Jahr die wenigsten gerechnet. Dort hat es am Ende nur zum sechsten und damit letzten Platz gereicht.


Somit wurde die Teilnahme an den Europacup Play-Off verpasst. Im Nachhinein wären die Chancen auf Europa in der Qualifikationsgruppe wohl besser gewesen. Das käme aber vielleicht noch ein Jahr zu früh. Die Frage, ob es in der Saison 2022/23 für einen Platz in einem europäischen Wettbewerb reicht, ist aber dennoch legitim.

Die Karten werden neu gemischt

Trainer Peter Pacult ist bekannt für klare Worte. In einem Interview stellte er klar, dass es nicht weiterhilft, wenn man zurückblickt. Aufstieg und Meistergruppe ist alles schön und gut, aber jetzt geht es von vorne los. Das sehen auch die Buchmacher so. Trotz der erfolgreichen letzten Saison sehen die meisten die Klagenfurter Austria in der Qualifikationsgruppe.

Trotz des guten Abschneiden, gab es in der letzten Saison nicht nur Highlights, sondern auch ein paar Sachen aus der Abteilung „Schwann drüber“. Der Kader der letzten Saison war sehr groß. Darunter waren viele Spieler, welche einfach nicht das erhoffte Niveau erreichten. Die meisten Legionäre aus Deutschland konnten sich nicht durchsetzen. Weder Julian von Haacke, noch Alexander Fuchs und Tim Maciejewsk oder Herbert Paul konnten überzeugen. Diese vier Spieler schafften es zusammen gerade man auf 17 Einsätze in der Startelf.

Kosmas Gkezos sollte die Chefrolle in der Abwehr übernehmen. Nach einem Bänderriss fiel er jedoch für vier Monate aus und konnte die ihm angedachte Rolle zu keinem Moment übernehmen. Mit ihm auf dem Spielfeld kam die Austria in der vergangen Saison auf gerade einmal zwei Siege.

Auch an Turgay Gemicibasi haben die Kritiker unterschiedliche Meinungen. Keinen Zweifel kann es darangeben, dass der Deutsch-Türke das Zeug zum Führungsspieler hat. Er ist ein Mentalitätsmonster, knallhart in Zweikämpfen mit einem guten Positionsspiel. Zudem legt er eine Torgefahr an den Tag, welche den Klagenfurtern guttut. Neun Treffer unterstreichen dies.  Allerdings sind drei Rote Karten innerhalb von 8 Wochen und 11 Gelbe Karten in der Saison zu viel des Guten. Hinzukommt, dass es noch unklar ist, ob er kommende Saison im violetten Jersey aufläuft, da Interesse von türkischen Top-Clubs an Turgay Gemicibasi besteht.

Auf der Haben-Seite steht Markus Pink unangefochten an der Spitze. Der 31-jährige lief vergangene Saison zu einer Form auf, wie man sie noch nicht kannte. Wenn er diese Leistung in der neuen Saison bestätigt, werden die Fans der Austria oft jubeln dürfen.

Auch bei Alex Timossi Andersson gab es vor der Saison Zweifel, ob er bundesligatauglich ist. Der Schwede, der als Leihgabe vom FC Bayern bei den Klagenfurtern kickt hat alle Zweifel aus dem Weg geräumt und sich nicht nur im Team, sondern im Oberhaus bestens integrieren können. Anderson verlässt den Verein und wird nicht einfach zu ersetzen sein.

Patrick Greil war die Führungsposition und der Strippenzieher im Mittelfeld. Sein Wechsel zu Rapid Wien wird ein Loch im Mittelfeld hinterlassen, das nur schwer zu füllen sein wird. Als drittbester Einfädler der Liga wird auch Patrick Greil in der Sturmspitze den einen oder anderen Pass vermissen.

Mit schlankerem Kader in die neue Saison

Peter Pacult startet mit einem relativ schlanken Kader in die Saisonvorbereitung. Den 13 Abgängen stehen bisher 5 Neuzugänge oder Rückkehrer zu Buche. Das muss aber kein Nachteil sein, da der Kader letzte Saison ohnehin zu groß war. Pacult muss durch den Abgang von Greil das System umstellen, wenn es am 23. Juli mit einem Gastspiel beim LASK losgeht, bevor es ein Wiedersehen im heimischen Stadion mit Patrick Greil gibt, der mit Rapid Wien im Wörthersee-Stadion zu Gast ist. Hierbei kann er auf die Erfahrung von Christopher Wernitznig setzen, der das Spiel im Mittelfeld mit seiner Erfahrung bereichert.

Damit die Mannschaft fit an den Start geht gibt es mit Bernhard Sussitz einen neuen „Schleifer“ im Trainerstab. Sussitz kommt aus dem Kampfsport und hat während seiner aktiven Karriere als Kickboxer 10 Goldmedaillen bei Europameisterschaften und Weltmeisterschaften gewonnen. Seitdem arbeitet er als erfolgreicher Fitness Coach unter anderem beim KAC. Ob das alles genug für den Sprung auf die europäische Fußball Bühne ist wird ab dem 25. Juli beantwortet.

Kunst im Fußballstadion

Austria Klagenfurt

Auch wenn Sie gerade eine unglaubliche Saison hinlegen, müssen Fans geduldig und realistisch bleiben. Das Ziel sollte sein, den Platz in der ersten Liga in den kommenden Jahren solide auszubauen. Der Extra push zu Qualifikation für Europa letztes Jahr, sollte das nicht ändern. Mit den richtigen Spieler Einkäufen sollte dear AK seinen Platz diese Saison sichern. In der Tat sehen die meisten Wettbüros den Verein mindestens in der Mitte der Tabelle zu Saison ende. Jedoch garantiert die Tabellenmitte kein Überleben, da die Liga nach 22 Spielen aufgeteilt wird.

Dear AK muss die Vereine um sie herum besiegen – Hartberg, SV Reid und Wattens – um in das  Ausscheidungsspiel um die Meisterschaft zu gelangen. Die Saison startet Freitag den 22. Juli von der beliebten Salzburger Red Bull Arena – Am Samstag wird AK gegen Lask Linz spielen.  Wenn Du eine Wette fuer AK gegen Lask Linz abgeben möchtest, kannst Du Dich bei wettbonus vergleich schon einmal vorbereiten: Du kannst wählen welches Willkommenspaket Dir am meisten zusagt und welche Angebote brisante Gewinnchancen für die Österreichische Bundesliga bieten.  Es ist auch wichtig, die Wettquoten zu studieren um die richtige Wette zum richtigen Zeitpunkt abzugeben.

Für den Moment gibt es nichts weiter vorzubereiten. In nunmehr einer Woche beginnt die neue Saison und damit steigt die Spannung. Wird der AK sich für Europa qualifizieren? Wer weiss. Die Quoten stehen auf jeden Fall dagegen aber wir haben schon viel verrücktere Ereignisse erlebt. Am allerwichtigsten ist, dass der AK seinen Platz in der ersten Liga behauptet.