1. Wählen Sie einen Reiseveranstalter
Wenn Sie mehrere Tage wandern, reicht es nicht die Strecke auf der Karte zu markieren. Sie müssen irgendwo übernachten und genau wissen, wo es lang geht. Ein erfahrener Reiseveranstalter nimmt Ihnen genau diese Unsicherheiten ab. Sie wissen vor dem Start, wo Sie schlafen, wie lang die Tagesstrecke ist und welche Alternativen es gibt, falls das Wetter oder die Kondition nicht mitspielt.
Das sorgt nicht für weniger Freiheit, sondern für einen klaren Kopf. Sie gehen los, laufen Ihren Tag und müssen abends nicht überlegen, ob irgendwo noch ein Zimmer frei ist oder der nächste Abschnitt realistisch machbar bleibt.
So können Sie auch außerhalb Österreichs realistisch wandern. Wie wäre es während der nächsten Ferien mit einem Wanderurlaub in Portugal? Sie können jederzeit Kontakt zu einem Local Guide aufnehmen und sich Tipps für Erlebnisse vor Ort geben lassen.
2. Machen Sie einen Check-Up beim Arzt
Ein Wanderurlaub ist kein medizinisches Wagnis, aber ein kurzer Gesundheitscheck schadet nicht. Besonders dann, wenn Sie lange nicht sportlich aktiv waren oder Vorerkrankungen mitbringen. Blutdruck, Herz Kreislauf System und Belastbarkeit lassen sich unkompliziert prüfen. Das Ziel ist keine ärztliche Erlaubnis, sondern Sicherheit. Wer weiß, dass alles passt, geht entspannter los. Auch kleine Hinweise des Arztes, etwa zur Flüssigkeitszufuhr oder Belastungsdauer, können unterwegs Gold wert sein.
Denken Sie auch daran, möglicherweise benötigte Medikamente mitzunehmen. Wenn Sie in Irland wandern, finden Sie vielleicht nicht Ihren Blutdrucksenker oder das benötigte Präparat in den Apotheken vor Ort.
3. Laufen Sie Ihre Wanderschuhe bereits ein
Neue Wanderschuhe im Koffer sehen gut aus, machen aber selten Freude. Druckstellen und Blasen sind meist eine Grußbotschaft von nicht eingelaufenen Schuhen und haben wenig mit dem Weg selbst zu tun.
Tragen Sie sie bei Spaziergängen, beim Einkaufen oder auf kurzen Wanderungen. Achten Sie darauf, wie sich Ihre Füße nach ein paar Stunden anfühlen. Kleine Probleme lassen sich zu Hause lösen. Unterwegs werden sie schnell zum Stimmungskiller.
4. Wählen Sie das Wunschland nach dem Wetter aus
Nicht jedes Wanderziel eignet sich zu jeder Jahreszeit. So macht beispielsweise die Hitze in Spanien Etappen anstrengend und Dauerregen raubt Motivation. Informieren Sie sich vorab genau, wann die beste Reisezeit für Ihr Wunschland liegt.
Frühjahr und Herbst sind oft angenehmer als der Hochsommer. Die Temperaturen bleiben moderat, Wege sind weniger überlaufen und die Landschaft zeigt sich häufig von ihrer schönsten Seite. Wer das Klima realistisch einschätzt, erspart sich unnötige Strapazen.
5. Wandern Sie bereits zu Hause
Der wichtigste Vorbereitungsschritt ist gleichzeitig der einfachste. Gehen Sie zu Fuß. Regelmäßig und ohne Leistungsdruck. Längere Spaziergänge, kleine Anstiege oder Wochenendtouren helfen Ihrem Körper, sich an Belastung zu gewöhnen.
Dabei lernen Sie auch sich selbst besser kennen. Wie fühlt sich ein längerer Tag auf den Beinen an? Wann brauchen Sie Pausen? Diese Erfahrung lässt sich nicht erlesen, nur erlaufen.









































