Eine erfrischende Mischung dreier Sprachwelten, optimal vorgetragen von Dietmar Pickl, musikalisch gekonnt umrahmt von Martin Sadounik. Eine ganz besondere Mischung aus Literatur und Musik.
Programm
Präsentiert wurden Texte namhafter Autorinnen und Autoren wie H. C. Artmann, Delphine Blumenfeld, Bernhard C. Bünker, Erich Fried, Michael Guttenbrunner, Ernst Jandl, Gert Jonke, Axel Karner, Janko Messner, Jani Oswald und Kurt Schwitters. Humorvoll, verspielt und manchmal auch politisch unkorrekt.
Das Programm spielte mit Sprache und Ausdrucksformen, wechselte zwischen verschiedenen Tonlagen und griff auch Redewendungen aus der kriminellen Subkultur auf. Es scheute weder sprachliche Fettnäpfchen noch pointierte Formulierungen und bewegte sich zwischen „deftiger Zärtlichkeit“, „ahnungslosen Engeln“ und „liebenswerten Scheusalen“.
Resümee
Es ist Unsinn, sagt die Vernunft.
Es ist, was es ist, sagt die Liebe.
Es ist Unglück, sagt die Berechnung.
Es ist nichts als Schmerz, sagt die Angst.
Es ist aussichtslos, sagt die Einsicht.
Es ist, was es ist, sagt die Liebe. Erich Fried

Über die Interpreten:
Der 85-jährige Dietmar Pickl war zunächst Volksschullehrer, bevor er am Mozarteum Salzburg Gesang studierte. Darüberhinaus wirkte er als Sänger im Ensemble Hortus Musicus, gründete Kulturinitiativen wie ARCADE, den Verein FÜR MARIA SAAL sowie das Festival TRIGONALE Im Jahr 2016 erhielt er den Würdigungspreis des Landes Kärnten.
Martin Sadounik, geboren 1981, lebt und wirkt als Musiker und Komponist in Klagenfurt. Als Autodidakt am Akkordeon hat er sich einen eigenständigen Stil erarbeitet. Er spielte unter anderem in den Formationen Die Unvollendeten, Faiasalamanda, Millions of Dreads und Matakustix.
Bildergalerie:

















































