Die Welt summte vor Freude ihr Liedchen, als der kleine Joseph Mohr an einem Dezembertag vor mehr als 200 Jahren geboren wurde. Seine Mutter betrachtete den kleinen Schreihals voll Liebe und drückte ihm einen Kuss auf die Wange. Sofort hörte Joseph mit dem Weinen auf und schlummerte sanft in ihren Armen ein.
Still, still, mein Büblein, du bist jetzt hier. Ich halt´dich und trag´ dich immer bei mir. Mein Mutterherz ist für dich da, in Freud´ und in der Not. Und meine Liebe begleitet dich durchs fließende Leben im schaukelnden Boot.
In der Stadt Salzburg verbrachte Joseph seine Kinder- und Jugendtage. Seine Mutter, seine Großmutter und seine Halbgeschwister bestellten den Haushalt. Wo er konnte, half Joseph mit. Doch es fehlte der Vater. Dieser hatte die Familie verlassen. So aßen sie an manchen Tagen nur trockenes Brot oder Brei. Joseph konnte sich nichts kaufen…
Der kleine Joseph hatte Freude an Musik. Er sang im Kirchenchor. Sein Chorleiter Johann Nepomuk Hiernle bemerkte bald, wie musikalisch der lockige Knabe war. „Dieses Talent muss gefördert werden“, dachte Hiernle und klopfte Joseph aufmunternd auf die Schulter. Joseph war fleißig beim Lernen und Musizieren. Deshalb durfte er später die höheren kirchlichen Schulen besuchen…
Nach seiner Priesterausbildung rührte sich ein Wunsch in Josephs Herzen. Er wollte in das Hochtal gehen, in dem sein Vater aufgewachsen war und sein Großvater lebte. Joseph war nun schon 23 Jahre alt…
Josephs Herz pochte heftig, als er vor dem Hause seines Großvaters stand und dieser die Tür aufmachte. Für beide war die Freude groß, denn ihre Herzen waren offen…
In dieser Zeit in Mariapfarr schlug Josephs Herz ihm den Rhythmus einer Melodie, ein Gedicht für ein Lied. Der junge Priester sah den winterlichen Sternenhimmel durchs Fenster leuchten, als er Wort für Wort mit der Gänsefeder zu Papier brachte…
Stille Nacht, Heilige Nacht! Alles schläft; einsam wacht. Nur das traute heilige Paar, holder Knab´ im lockigen Haar, schlafe in himmlischer Ruh! Schlafe in himmlischer Ruh!
In Oberndorf lernte Joseph den Lehrer Franz Xaver Gruber kennen. Die beiden verband die Liebe zur Musik. Franz konnte ganz wunderbar Musikstücke komponieren…
Am Weihnachtsabend des Jahres 1818 war die Kirche in Oberndorf bis auf die hintersten Bänke gefüllt. Vor dem Altar standen Joseph und Franz. Beide sangen zum ersten Mal ihr Lied „Stille Nacht, Heilige Nacht“…
Das von Joseph und Franz geschriebene Lied sollte das berühmteste Weihnachtslied der Welt werden. Heute wird es in vielen Ländern dieser Erde gesungen…
Autorin Sandra WalkshoferDas Buch ist beim Hermagoras Verlag erschienen und im Buchhandel um € 14,90 erhältlich.
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