Theaterluft weht über St. Daniel
Zur feierlichen Eröffnung begrüßte Monika Kircher, Vorsitzende der Kärntner Kulturstiftung, gemeinsam mit ihren Kolleginnen Gabriele Semmelrock-Werzer und Ina Lechbaumer. Auch Bezirkshauptmann Heinz Pansi, Familie Buchacher und Bürgermeister Johannes Lenzhofer unterstrichen mit ihrer Anwesenheit die Bedeutung dieser besonderen Kooperation zwischen Kunst, Bildung und Region.
“Radetzkymarsch” von Joseph Roth
Die von Cornelia Rainer und Stephan Lack dramatisierte und von Cornelia Rainer inszenierte Fassung des berühmten Romans erzählt vom Zerfall der k.u.k. Monarchie und von einer Familie, die zwischen Pflichtgefühl und persönlicher Freiheit zerrieben wird. Im Zentrum steht der Konflikt zwischen einem Vater, der an Ordnung und bestehende Systeme glaubt, und einem Sohn, der zu zweifeln beginnt und nach eigenen Antworten sucht.
Mitwirkende aus der Region
Inszenierung und Ensemble (Nikolaus Barton, Elisabeth Engstler, Alina Fritsch, Matthias Mamedof, Milos Todorovski und Eduard Wildner) machte diesen Generationenkonflikt zu einem hochaktuellen Theaterabend über Macht, Verantwortung und den Mut, neue Wege zu gehen. Besonders eindrucksvoll war die Einbindung von Menschen und Jugendlichen aus der Region, heuer der Theatergruppe Dellach mit Levi Buchacher, Michael Buchacher, Hans Peter Kreuzberger und Werner Wölbitsch, die sowohl auf der Bühne als auch in filmischen Sequenzen mitwirkten und dem Stück zusätzliche Authentizität verliehen.

Langer Applaus für Ensemble und Regie
Das Publikum verfolgte die Aufführung mit großer Aufmerksamkeit und dankte Ensemble und Regie am Ende mit lang anhaltendem Applaus. Beeindruckend vor allem die Verbindung aus klassischem Stoff, moderner Bildsprache und den aktuellen gesellschaftlichen Fragestellungen, die das Festival unter dem Motto „Zeiten im Wandel: Macht gestalten – Freiheit leben“ in den Mittelpunkt stellt.
Premierenempfang
Der Premiere wohnten neben den am Rahmenprogramm beteiligten Philosophen Laura Achenbach, Gerd Achenbach, Heidemarie Bennent-Vahle, Gerd Forcher, Cornelia Mooslechner-Brüll auch Christine Bauer-Jelinek bei, die den „Macht-Kompetenz“ geprägt hat, der diesem Festival zugrunde liegt. Auch Hermagors Bürgermeister Leopold Astner, Schauspieler Hannes Flaschberger uva. genossen die Veranstaltung.

Bildergalerie zum Premierenempfang:
Festival läuft noch bis Sonntag!
Mit der erfolgreichen Premiere ist die zweite Ausgabe der BÜHNE DER MACHT offiziell eröffnet. Bis 19. Juli erwartet die Besucher in St. Daniel ein vielfältiges Programm aus Theateraufführungen, Film- und Schauspielworkshops, philosophischen Gesprächen, Vorträgen und offenen Begegnungsformaten. Ziel des Festivals ist es, Macht nicht nur als gesellschaftliches Phänomen sichtbar zu machen, sondern auch den persönlichen Umgang damit erfahrbar zu gestalten.
Weitere Termine: 16., 17., 18. und 19. Juli jeweils um 20:00 Uhr19. Juli zusätzlich: 14:30 Uhr















































































