25,5 Millionen Euro für den Schutz vor Wildbächen und Lawinen gesichert

Kärnten -

Die Kärntner Landesregierung hat kürzlich die finanzielle Absicherung des Jahresarbeitsprogramms 2026 der Wildbach- und Lawinenverbauung beschlossen. Damit können insgesamt rund 25,5 Millionen Euro in den Schutz vor Naturgefahren und in die Sicherheit der Kärntner Bevölkerung investiert werden.

LRin Lagger-Pöllinger: Land stellt notwendige Million bereit und sichert Fortsetzung wichtiger Schutzprojekte

Kärnten rüstet sich gegen Naturgefahren

„Schutzprojekte gegen Wildbäche und Lawinen sind direkte Investitionen in die Sicherheit der Menschen, ihrer Häuser und unserer Infrastruktur. Deshalb warten wir nicht zu, bis die Mittel zu einem ungewissen Zeitpunkt eintreffen, sondern schließen die Finanzierungslücke jetzt. So können wichtige Projekte ohne Verzögerung fortgesetzt und die verfügbaren Bundesmittel vollständig genutzt werden. Vorsorge braucht Verlässlichkeit“, betont Wasserreferentin Landesrätin Marika Lagger-Pöllinger.

Schutzprojekte bleiben auf Kurs

Für das Arbeitsprogramm sind rund 15,3 Millionen Euro des Bundes und ein Landesbeitrag von insgesamt rund 5,3 Millionen Euro vorgesehen. Da die ursprünglich eingeplanten Mittel aus dem EU-Solidaritätsfonds nach dem Hochwasser 2023 derzeit noch nicht absehbar zur Verfügung stehen, wird eine Million Euro innerhalb des Wasser- und Lawinenschutzbudgets umgeschichtet. Die Umschichtung ist möglich, da einzelne Vorhaben aus Ressourcengründen in das Jahr 2027 verschoben wurden und derzeit verstärkt Maßnahmen an Bundesflüssen umgesetzt werden, für die keine Landesmittel erforderlich sind. Die Finanzierung möglicher Sofortmaßnahmen nach Unwetterereignissen ist weiterhin gesichert, heißt es fortführend. 

Vorsorge ist der beste Schutz

„Naturgefahren lassen sich nicht verhindern, aber ihre Auswirkungen können durch vorausschauende Planung und wirksame Schutzbauten deutlich reduziert werden. Genau darum geht es: Menschen und Infrastruktur bestmöglich zu schützen und gleichzeitig ökologische Anforderungen zu berücksichtigen“, so Lagger-Pöllinger abschließend.