Beliebte Energieförderung für Gemeinden wird aufgestockt

Kärnten -

In der heutigen Regierungssitzung hat die Kärntner Landesregierung die Aufstockung des Kommunalen Energieeffizienzbonus beschlossen. Die im vergangenen Jahr von Landesrat Sebastian Schuschnig ins Leben gerufene Förderung unterstützt Kärntner Gemeinden bei der Umsetzung energieeffizienter Projekte und Investitionen.

LR Schuschnig: Bereits 49 Projekte aus 34 Gemeinden eingereicht – Land Kärnten stockt Förderung um 100.000 Euro auf

„Wir haben im Juni 300.000 Euro für den Kommunalen Energieeffizienzbonus bereitgestellt. Die Förderung wurde hervorragend angenommen. Bereits wenige Tage nach Öffnung des Calls waren die Mittel vollständig ausgeschöpft“, zieht Landesrat Schuschnig Bilanz. Das große Interesse am Förderprogramm zeige, dass die Unterstützung wirke und der Bedarf in den Kommunen entsprechend hoch sei. Der Andrang unterstreiche aber auch die hohe Investitionsbereitschaft der Gemeinden im Bereich der Energieeffizienz. „Darin wollen wir die Gemeinden bestärken. Deshalb stocken wir die Förderung um weitere 100.000 Euro auf“, so Schuschnig.

Gemeinden setzen auf Energieeinsparung

Bereits vier Tage nach Öffnung des Calls wurden insgesamt 49 Projekte aus 34 Gemeinden eingereicht und die verfügbaren Fördermittel vollständig reserviert. Zahlreiche weitere Vorhaben befinden sich derzeit auf der Warteliste. Der Schwerpunkt der eingereichten Projekte liegt auf Maßnahmen zur Steigerung der Energieeffizienz und zur Senkung des Energieverbrauchs. Das Spektrum reicht von Beleuchtungsprojekten, etwa der Umrüstung von Straßen-, Innen- und Objektbeleuchtung auf LED-Technologie, bis hin zu Effizienzmaßnahmen bei Heizungsanlagen. Gefördert werden außerdem die Anschaffung hocheffizienter Elektrogeräte sowie der Ausbau bzw. die Modernisierung der gemeindeeigenen Ladeinfrastruktur für kommunale E-Fahrzeuge und E-Bikes. Die Förderung erfolgt in Form eines einmaligen Zuschusses von bis zu 90 Prozent der förderfähigen Kosten, maximal jedoch 7.500 Euro pro Gemeinde und Kalenderjahr.

Zusätzliche Mittel

Mit der nun beschlossenen Aufstockung können auch jene Gemeinden unterstützt werden, die im Juni nur mit einem Platz auf der Warteliste vertröstet werden konnten. „Unsere Gemeinden sind bereit, die Energie- und Mobilitätswende aktiv mitzugestalten. Der Kommunale Energieeffizienzbonus ermöglicht es, auch in Zeiten knapper Budgets wichtige Investitionen umzusetzen. Damit bringen wir spürbaren Schwung in die Energiewende und entlasten gleichzeitig die Gemeindebudgets“, betont Schuschnig abschließend.