Wie hält man Projekte in Corona Zeiten am Laufen?

Neuigkeiten aus Tansania!

Hermagor/Moshi -

Durch Corona war es Brigitte Brandmüller und Elisabeth Muffat heuer nicht möglich, die Projekte in der Pfarre Moshi/Tansania selbst zu betreuen. Vor allem das wichtigste Projekt, „Schulpatenschaft“, Auszahlung der Schulgelder, musste umorganisiert werden.

Arzt Stephan Combo verdankt seine Ausbildung dem Engagement von B. Brandmüller

Durch 15 Jahre angesammelter Kontakte, wie Lehrer, Schuldirektoren, Priester und Privatpersonen vor Ort bedurfte es aber nur noch gut organisierter Arbeitsabläufe. Internet machte es möglich, einfach und schnell die notwendigen Aufgaben an die afrikanischen Mitarbeiter zu übertragen. Sie alle waren sehr bemüht, die vorgegeben Richtlinien zu befolgen. Kontinent-überschreitende Zusammenarbeit quasi, um 160 Kindern und Jugendlichen den Schulbesuch, Studium oder eine Berufs-Ausbildung für ein weiteres Jahr zu sichern.

Kinder mit Zukunft

In den 15 Jahren Engagement von Frau Brandmüller und Frau Muffat, haben viele der unterstützten Kinder ihre Ausbildung und Studium abgeschlossen oder sind noch dabei, dies zu tun. Daraus hervorgegangen sind Lehrer, Pharmazeuten, Krankenschwestern, Pfleger, Laboranten, Lehrer, Priester, Nonnen, Mechaniker, Elektriker, Schneider, Städte- & Landschaftsplaner, Bibliothekare, Bankbeamte, Tourismus Manager, Sänger, usw.

Dankeschön!

Dank gebührt nicht nur allen Schulpaten und Spendern um das Projekt „Hilfe für Tansania“ am Laufen zu halten, sondern auch all den afrikanischen Mitarbeitern und Freunden, die Brigitte Brandmüller stets in ihrem Tun unterstützt haben.

„Gutes wächst nicht durch Reden, sondern durch Tun,“ sagte schon Hermann Gmeiner.