Gutes tun...

Spende für „Diabeteswarnhund“

Feistritz an der Gail - Drei Jahrzehnte im Auftrag der Menschlichkeit und Hilfsbereitschaft steht die Trachtengruppe Feistritz an der Gail. Der Verein, der 30 Jahre lang von Erika Nessmann als Obfrau geleitet wurde, erweist heute wie damals Spendenfreudigkeit an bedürftige Menschen. Eine rührende Aktion haben sie kurz vor Ostern organisiert. Palmbuschen, Gebasteltes und Osterdekorationen wurden zum Verkauf angeboten und somit konnte auch heuer wieder ein beachtlicher Betrag an Spenden erzielt werden.

Gutes tun: Durch den Einsatz der Trachtengruppe Feistritz an der Gail (derzeit sind es 50 Mitglieder) und den freiwilligen Spenden der Bevölkerung, konnte seit dem Vereinsbestehen der beachtliche Betrag von gesamt 114.000 Euro erzielt und auch gespendet werden. Immer wieder wendet sich der Verein, der seit 2016 von Obfrau Sonja Abuja geleitet wird, sozialen Projekten zu. Ganz nach ihrem Motto „Helfen, Hilfsbereitschaft und Herzlichkeit”
Wer kennt die regionale Frigga nicht? Im Zusammenhang mit einer Agape und nach einer Messfeier steht die Anti-Fasten-Speise wohl weniger oft am Programm. Aber mit genau dieser Veranstaltung, nämlich dem Auskochen und Verteilen von Frigga und Polenta, hat sich die Trachtengruppe Feistritz an der Gail in die kulinarischen Herzen „gekocht“ und dank der Bevölkerung wieder fleißig Spendengeld gesammelt.
Am Osterbasar wurde in einer Schauküche ausgekocht

Aber wofür?

Weil dem Verein die Menschen am Herzen liegen und es eine junge Dame mit Gailtalbezug gibt, die seit ihrem vierten Lebensjahr an Diabetes Mellitus, Typ I leidet, sahen sie hier dringenden Bedarf zu helfen und zu handeln. Im Konkreten wird es für das Mädchen in den Nachtstunden gefährlich, wenn der Blutzuckerspiegel unter einen bestimmten Wert sinkt, da sie Unterzuckerungen im Schlaf nicht spürt. Die Eltern halten mehrmals pro Nacht bei ihrer Tochter Elly Nachschau  bzw. führen die Blutzuckermessungen durch. Eine wie wir alle finden, mehr als familiär belastende Situation.

Lebensfreudiger Therapiehund

„Samu“ heißt der kleine Lagotto Romagnolo-Welpe, der als neuer Weggefährte für Elly angedacht ist. Der kleine Wasserhund lebt derzeit noch bei seiner Ziehfamilie in der Steiermark und wird sich demnächst aber nach Semering bei Nötsch in die Ausbildung begeben, um seinem neuen kleinen „Frauerl Elly“ Tag und Nacht beiseite zu stehen. Die Schulung des Rüden wird sich dahingehend manifestieren, dass er nach Abschluss seiner Ausbildung einen möglich „Hypo“ (Unterzucker) beim Mädchen erkennen, durch seinen Geruchssinn ermitteln und somit auch Alarm schlagen kann, um diesen zu verhindern.
„Elly“ und „Samu“ – der Beginn einer herzlichen Verbindung

„Beschnuppern“

Einen Erstkontakt zwischen Elly und Samu hat es schon gegeben. Nun heißt es üben, üben, üben! In nächster Zeit darf der Signalhund „Samu“ dann zu seiner Besitzerfamilie. Wir wünschen auf diesem Wege alles Gute!