Vokalensemble Cantus Carinthiae: Gefühlvolle „Nordische Klänge“

Hermagor -

Gelungene Einstimmung auf die Karwoche durch das Vokalensemble Cantus Carinthiae, in wertvoller instrumentaler Zusammenarbeit mit dem großartigen Vater-Sohn-Duo Johannes und David Kropfitsch.


Die Aula im Bundesschulcluster Hermagor füllte sich am Freitagabend 27. März 2026 bis auf den letzten Platz, nachdem das Vokalensemble Cantus Carinthiae unter Chorleiter Mag.Hans Hubmann zu „Nordischen Klängen“ geladen hatte. Der gewählte Zeitpunkt, unmittelbar vor Beginn der Karwoche, hätte passender nicht sein können.  

Die Aula im Bundesschulcluster Hermagor war bis auf den letzten Platz gefüllt

Passender Termin

Mit dem Aschermittwoch beginnt im Kirchenjahr die 40-tägige Vorbereitungszeit auf Ostern. Ab diesem Tag ändert sich einiges in der katholischen Liturgie: Auf den Gesang von Gloria und Halleluja wird verzichtet, Kirchenschmuck und Orgelmusik werden zurückgefahren, und die Asche dominiert als Zeichen der Vergänglichkeit. Charakteristisch für Nordische Musik sind melancholische Melodien, die häufig Naturverbundenheit dokumentieren und mythologische Erzählungen darstellen.

Nordische Klänge

Cantus Carinthiae besteht seit 2014. Das aktuell 17-köpfige Ensemble widmet sich mit viel Engagement und auf hohem Niveau anspruchsvoller Chormusik, aber genauso auch traditionellen Kärntnerliedern und Volksliedern. Ergänzend zu den Chor-Liedern begeisterte der international renommierte Konzertpianist Prof. Johannes Kropfitsch, inzwischen seit etwa zehn Jahren auch Wahl-Gailtaler, gemeinsam mit seinem Sohn David, einem Ausnahmetalent an der Violine, das Hermagorer Konzertpublikum. „Ich habe in Reisach die alte Volksschule gekauft. Das Haus ist immerwieder Treffpunkt für die ganze Familie, und in der einstigen ersten Klasse habe ich ein Musikzimmer eingerichtet, in dem zwei Flügel für kleine, private Konzerte stehen.“

Instrumentaler Zusammenarbeit mit dem Vater-Sohn-Duo Johannes und David Kropfitsch.

Repertoire

Sowohl die insgesamt 13 Lieder in den Sprachen Schwedisch, Dänisch, Latein und Englisch als auch die thematisch maßgeschneiderten Instrumental-Stücke von Johannes (Klavier) und David Kropfitsch (Violine) hatten unverkennbar typischen nordländischen Ursprung und Charakter. Chorleiter Hans Hubmann: „Unseren schon lange gehegten Wunsch nach einem Konzert mit Nordischen Klängen haben wir uns nun endlich erfüllt. Natürlich waren die skandinavischen Sprachen eine deutliche Herausforderung, doch wir freuen uns und erkennen auch an der Reaktion des Publikums, dass es offenbar gut gelungen ist.“

 

Chorleiter Hans Hubmann

 

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