FPÖ-Darmann: Kärnten hätte längst eigenständigen Weg gehen müssen

Kärnten -

Schadenersatzpflicht der Republik Österreich nicht ausgeschlossen, wenn sie Kärnten weiterhin am wirtschaftlichen Fortkommen behindert – Maskenpflicht und 23-Uhr-Sperrstunde aufheben.

In der Diskussion um regionale Lockerungen appelliert heute der Kärntner FPÖ-Chef Klubobmann Gernot Darmann neuerlich an die Bundesregierung und die Kärntner Landesregierung sofort zu Handeln und die volle Öffnung des Tourismus-, Wirtschafts- und Veranstaltungslandes Kärnten zu ermöglichen. „Ankündigungen und weitere Videokonferenzen helfen keinem einzigen Unternehmer und Arbeitnehmer in Kärnten! Wir brauchen Taten. Angesichts der Zahlen mit nur drei Corona-Infizierten und 20 Tagen ohne Neuinfektionen hätte Kärnten längst einen eigenständigen Weg gehen können und müssen“, betont der Kärntner FPÖ-Chef Klubobmann Gernot Darmann. Die FPÖ fordere dies seit Wochen ein.

Interessen Kärntens wahren

LH Peter Kaiser müsse gegenüber dem Bund energischer auftreten. „Ich erwarte mir, dass der Landeshauptmann leidenschaftlich für die Interessen Kärntens eintritt. Das bedeutet, dass auch eine Schadenersatzpflicht der Republik Österreich nicht ausgeschlossen ist, wenn sie Kärnten weiterhin entgegen der protokollierten Expertenratschläge am wirtschaftlichen Fortkommen behindert“, so Darmann.

Darmann fordert Aufhebung der Maskenpflicht

„Es ist nun dringend notwendig, dass das Wirtschaftsleben wieder voll anläuft. Dazu muss auch die Maskenpflicht sofort aufgehoben werden, da sie als ein Symbol der Krise dazu beträgt, dass die Menschen weniger konsumieren und investieren, wodurch die Wirtschaft weiter geschwächt wird“, erklärt der FPÖ-Chef. Auch die an den Haaren herbeigezogene 23-Uhr-Sperrstunde in der Gastronomie müsse umgehend aufgehoben werden.