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Kärnten -
„Die Sozialabteilung des Landes Kärnten muss endlich vom Routinebetrieb weg und auf den Coronavirus-Krisenmodus umschalten. Wenn der Präsident der Kärntner Wirtschaftskammer Jürgen Mandl davor warnt, dass die Existenzängste von Kleinunternehmern oder neuen Selbständigen bis zu Suizidgedanken führen, ist dringend zu handeln.
"Rasche Zuschüsse notwendig" so FPÖ Kärnten Chef Gernot Darmann
Viel zu viele Kleinunternehmer bekommen keine Hilfe vom Nothilfsfonds und verzweifeln. Sie und die wegen der Corona-Krise entlassenen Arbeitnehmer und geringfügig Beschäftigte, die für ihre Ausfälle überhaupt nichts erhalten, brauchen eine rasche finanzielle Hilfe“, fordert heute der Kärntner FPÖ-Chef Klubobmann Mag. Gernot Darmann.
Utl.: Eigene Hotline nötig, um finanzielle Hilfen in der besonderen Corona-Notlage rasch auszuzahlen
Darmann schlägt eine eigene soziale Telefon-Hotline in der Landesregierung vor
„Wer jetzt in der Regierung anruft, wird auf die Sozialämter verwiesen. Aber das ist Routine. Es dauert dann Wochen, bis eine Unterstützung gewährt wird. Jetzt kommt es aber auf eine schnelle Reaktion an. Die Hilfen in der besonderen Corona-Notlage müssen direkt von der Landesregierung abgewickelt werden“, verlangt der FPÖ-Chef. Das könnte von Mitarbeitern des Landes auch im Home-Office erledigt werden. „Neben Anträgen im Internet können auch in Telefongesprächen die Voraussetzungen rasch abgeklärt und eine kurzfristige Auszahlung veranlasst werden“, betont Darmann.
Rasche Zuschüsse notwendig
In vielen Notfällen seien rasche Zuschüsse für Mieten, Betriebskosten sowie für Wohnungs-Kreditschulden notwendig, vor allem dort, wo in ihrer Existenz gefährdete Mitbürger Absagen von anderen Förderstellen bekommen. „Wir brauchen eine Sozialabteilung, die jetzt wie ein Schnellzug und nicht wie Bummelzug agiert. Dazu muss das Budget auf zehn Millionen Euro verdoppelt und die Zahl der Sachbearbeiter massiv erhöht werden. Das Land muss jetzt jene Kärntnerinnen und Kärntner auffangen, die von der Bundesregierung im Stich gelassen wurden. Es kann die dafür eingesetzten Gelder später wieder vom Bund zurückholen“, so Darmann abschließend.
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