In der Vorwoche haben in Österreich die Aufnahmetests für das Medizinstudium stattgefunden. Nun heißt es zittern. “Die Bewerberinnen und Bewerber müssen wochenlang auf ein Ergebnis warten, ob sie zugelassen werden”, prangert Team Kärnten-Chef Gerhard Köfer an.
Für die potenziellen Medizin-Studenten bedeutet das eine lange Phase der Ungewissheit und überhaupt keine Planungssicherheit“, betont Team Kärnten-Chef Gerhard Köfer. „Man kann sich nicht nach einer Wohnung umsehen und die Übersiedelung an den Studienort planen.“ Köfer fordere, dass man zukünftig sicherstellt, dass die Tests rascher ausgewertet werden. „Sollte ein Bewerber nicht zugelassen werden, muss er sich in kürzester Zeit um Alternativen bemühen und steht oft vor neuen Herausforderungen“, so der Team Kärnten-Chef.
„Anzahl an Studienplätzen erhöhen“
Köfer verlangt zudem einmal mehr, die Anzahl an Medizin-Studienplätzen in Österreich massiv zu erhöhen: „Gerade in Kärnten leiden wir bereits unter einem Ärztemangel, der sich in vielen Bereichen – vom Hausarzt bis zum Notarzt – widerspiegelt. Wir brauchen mehr Medizinstudierende, um dafür zu sorgen, dass das große Nachwuchsproblem im Medizinbereich bekämpft werden kann. Es geht dabei auch um die Versorgungssicherheit im Sinne der Bevölkerung.“
Hier gehts zur Entscheidungsprüfung: Medizinstudium oder nicht
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