Das war der 23. internationale Obergailtaler Berglauf!

Kötschach-Mauthen - Am Sonntag dem 22. Juli fand in Kötschach- Mauthen der alljährliche Mauthner- Alm Lauf bereits zum 23. Mal statt. Mit 113 eifrigen Läuferinnen und Läufern am Start sowie optimalen Wetterbedingungen war es auch heuer wieder ein spannendes Event.

TeilnehmerInnen aus Deutschland, Italien, Ungarn, Polen, Kenia und Österreich setzten sich am Sonntag den Strapazen der gebirgigen Strecke aus und kämpften sich tapfer bis ins Ziel. Seit Beginn an zählt diese Laufveranstaltung zum Österreichischen- und Kärntner Berglaufcup und ist für die vielen Hobby- und Profilläufer bereits zu einer lieb gewordenen Tradition geworden.

Gold für Kenia

Mit einer spitzenmäßigen Zeit von 38:46 min sicherte sich bei den Herren der Kenianer Kirui Timothy vom Team „run2gether“ den Sieg. Für Timothy war es das erste Rennen in Europa. Der vom Berglaufweltmeister Markus Hohenwarter gehaltene Streckenrekord aus dem Jahr 2015 wurde somit um nur 8 Sekunden verfehlt ! Die Silbermedaille holte sich der Kenianer Maina Antony (run2gether) vor dem schnellsten Österreicher Kattnig Fabian (Sportunion Rosenbach) aus dem Kärntner Rosental.  
schnellster Österreicher und bester Kärntner auf Rang 3.
Kattnig Fabian, Sportunion Rosenbach
Schnellste Dame mit einer Zeit von 46,52 min. war die Kenianerin Gitonga Purity (run2gether) vor den beiden Kärntner Spitzenläuferinnen Zwerger Michaela (LC Villach) und Penker Marlies ( ÖAV Obergailtal-Lesachtal)  
2. schnellste Dame – Zwerger Michaela, LC Villach
Die Mannschaftswertung ging an das Team run2gether (Kirui/Mainer/Gass). Zweitplazierte Mannschaft war der LSC Rennweg/Katschberg (Pichorner/Saringer/Rieberer-Murer) Wolfgang) vor den Athleten vom ÖAV Obergailtal-Lesachtal (Penker/Leyrer/Blasge)  

Wer läuft bleibt jung!

Eine anerkennenswerte Leistung legte Ambros Unterkircher aus Heiligenblut an den Tag. Der 83-jährige Glocknerkönig überzeugte mit der Top-Zeit von 72,33 min. und ließ  so manchen Jüngeren hinter sich.

Der jüngste Teilnehmer war der erst 15-jährige Lucas Asslaber aus Osttirol. Die 800 Höhenmeter schaffte er in 50:16 min und sicherte sich damit Rang 10 im Gesamtergebnis. Er zeigt damit, daß man mit Trainingsfleiß und Ausdauer auch im jungen Alter bereits Höchstleistungen erzielen kann.

Viele Teilnehmerinnen- und Teilnehmer sprachen begeistert von „einem der schönsten Bergläufe in Österreich“ und lobten die perfekte und läuferorientierte Organisation