Finale eines Paralympics-Champions
Unweit seiner Heimat verabschiedete sich der zweifache Paralympicssieger von Sotschi 2014 damit von der größten Parasport-Bühne der Welt. “Es war ein sehr schöner Rahmen für den Abschied. Nochmal im Starthaus zu stehen, war genau das, was ich gern tue und liebe”, sagte Salcher unmittelbar nach dem Rennen. In der Abfahrt hatte er in Cortina Rang acht belegt, im Super-G schied der 34-Jährige aus. Zum Abschluss schrammte er knapp an einem Top-Ten-Ergebnis vorbei.
Würdiger Abschluss vor heimischem Publikum
Die Medaillen waren bei diesen Spielen für Salcher zwar außer Reichweite, dennoch bot Cortina eine würdige Kulisse für sein letztes Paralympics-Abenteuer. Seine fünfte Teilnahme an den Spielen war die einzige in Mitteleuropa. “Man merkt, dass es nahe an meinem Daheim ist. Es sind viele österreichische Fans hier gewesen. So hat das Ganze gleich noch viel mehr Spaß gemacht.”
Ein letzter Moment im Zielraum
Im zweiten Durchgang zwischenzeitlich die Führung zu übernehmen, war ein abschließendes Erfolgserlebnis: “Es war schön, dass es im Ziel noch Grün geleuchtet hat. Auch wenn meine Führung nur von kurzer Dauer war, hat das den Tag etwas verschönert.” Und auch den Veranstaltern machte Salcher zum Abschluss ein Kompliment: “Es ist richtig schön, dass die Organisatoren die Piste im zweiten Durchgang noch so gut hinbekommen haben.”
Feierlicher Ausklang im Österreich-Haus
Die Entscheidung um die Medaillen – Gold gewann der Franzose Arthur Bauchet, bei den Sehbehinderten Teamkollege Johannes Aigner – verfolgte Salcher auf der Tribüne: “Das habe ich mit meiner Familie genossen”, so der Kärntner. Am Abend wurde im Österreich-Haus gefeiert.








































