Carmen Goby als Vizepräsidentin der WKÖ nominiert

Kärnten -

Hohe Aufgabe im „Team Mahrer“ – „eine deutliche Verstärkung der Position Kärntens“, freut sich Wirtschaftskammerpräsident Jürgen Mandl.


Die Wirtschaftskammerwahlen vom 4. und 5. März bringen nun nach den Sitzungen der Wirtschaftsparlamente der Länder auch auf Bundesebene Veränderungen mit sich. Kärntens Kammervizepräsidentin Carmen Goby ereilt der Ruf nach Wien, wo sie sich in derselben Funktion im Team des WKÖ-Präsidenten Harald Mahrer für den Wirtschaftsstandort einsetzen wird. Dieser stellt sich bei der Sitzung des Wirtschaftsparlaments der WKÖ am 25. Juni der Wiederwahl.

„Großer Gewinn für die WKÖ“

Erst 2018 war die Gründerin von „Goby Marketing & Communication“ in Klagenfurt zur Vizepräsidentin in der Wirtschaftskammer und zur Vorsitzenden von „Frau in der Wirtschaft“ gewählt worden. Präsident Jürgen Mandl ist über den Aufstieg Gobys erfreut: „Ihre Themen und ihre dynamische Art machen sie zu einem großen Gewinn für die WKÖ und bedeuten eine maßgebliche Verstärkung in der Positionierung Kärntens auf Wiener Ebene.“

Vereinbarkeit von Familie und Beruf im Fokus


Geboren auf einem Bauernhof in Baden-Württemberg, kann die verheiratete Mutter zweier Kinder bereits auf einen bunten Lebensweg zurückblicken: Sie machte eine Lehre bei Starköchin Johanna Maier sowie im Steirereck und absolvierte einige namhafte Stationen in der Gastronomie, bevor sie sich auf das Marketing – unter anderem bei Steigenberger – und die Beraterseite konzentrierte. Seit 2014 ist die heute 37-Jährige mit ihrer Agentur in Kärnten selbstständig und kennt die besonderen Herausforderungen als Ein-Personen- bzw. Kleinstunternehmerin und Mutter aus eigener Erfahrung.

Themen wie die vielfältigen Problemstellungen und auch Chancen für EPU sowie die Vereinbarkeit von Familie und Beruf sind Goby auf den Leib geschneidert. Erst kürzlich erinnert die Vizepräsidentin medial daran, dass Betreuungsangebote für berufstätige Eltern besonders in den Ferien wichtig seien und ausgebaut werden müssten: „Der Heimunterricht in der Coronazeit hat auch die Niveau-Unterschiede im Bildungsstand von Schülerinnen und Schülern gezeigt. Es geht also nicht nur um die Betreuung im engeren Sinne, sondern um Summerschools und weitere attraktive, kostenlose Lernangebote – und viele andere Ansatzpunkte für flächendeckende, flexible und qualitativ hochwertige Sommerangebote.“