Projektstart in Rekordzeit
Im Rahmen der heutigen Eröffnung betonte Energie- und Verkehrslandesrat Sebastian Schuschnig, man sei in Arnoldstein innerhalb eines Jahres vom Spatenstich zur tatsächlichen Wasserstoffproduktion gekommen. „Mit der Elektrolyseanlage wird aus einer Vision Realität. Kärnten produziert ab sofort grünen Wasserstoff aus regionaler, erneuerbarer Energie – und wird damit Österreichs erste Wasserstoff-Busflotte im Regionalverkehr versorgen. Die heutige Eröffnung ist ein wesentlicher Schritt bei der Umsetzung der Kärntner Wasserstoffstrategie sowie des Leuchtturmprojekts ‚DeCarB‘ und zeigt das Potenzial einer nachhaltigen Wasserstoffwirtschaft für den heimischen Standort“, so Schuschnig.Kärnten zähle damit zu den Vorreitern bei der Dekarbonisierung des öffentlichen Verkehrs und positioniere sich weiter als wichtiger Innovationsstandort für Wasserstofftechnologie.



Grüner Wasserstoff für den Regionalverkehr
Mit einer Leistung von bis zu drei Megawatt erzeugt die Anlage ab Mai 2026 emissionsfreien Wasserstoff. Von dieser insgesamt verfügbaren Leistung wird etwa ein Megawatt direkt für die Versorgung der neuen Wasserstoffbusflotte eingesetzt, während die verbleibenden zwei Megawatt der Versorgungssicherheit sowie zukünftigen Anwendungen im Mobilitäts- und Industriesektor dienen. Investiert wurden in das Projekt insgesamt rund 16 Millionen Euro. An der Eröffnung nahmen neben Energie- und Verkehrslandesrat Sebastian Schuschnig auch die KELAG-Vorstandsmitglieder Reinhard Draxler und Danny Güthlein sowie der Bürgermeister der Marktgemeinde Arnoldstein, Reinhard Antolitsch, und KEV-Geschäftsführer Günther Albel teil.
Versorgung für 36 Busse gesichert
Die KELAG-Kärntner Elektrizitäts-Aktiengesellschaft erklärt: „Wir sind stolz darauf, im Vollbetrieb jährlich rund 140 Tonnen grünen Wasserstoff zu erzeugen. Damit können wir 36 Postbus-Fahrzeuge mit einer täglichen Reichweite von bis zu 500 Kilometern im Regionalverkehr von Villach versorgen.“
Europäischer Vorzeigebetrieb
Günther Albel, Geschäftsführer der Kärntner Entsorgungsvermittlungs GmbH (KEV), betont die Bedeutung der Anlage für die Region. Zwei parallele Erzeugungslinien sichern die kontinuierliche Produktion und gewährleisten eine zuverlässige Lieferung. Reinhard Antolitsch, Bürgermeister der Marktgemeinde Arnoldstein, hebt die regionale Wertschöpfung hervor. Zwischen Genehmigung im Jänner 2025 und erster Produktion im Februar 2026 lagen lediglich 13 Monate.
















































