Er hatte aus diesem Anlass auch die Ausstellung des über 80-jährigen Künstlers J. F. Sochurek aus Niederösterreich organisiert, die sich eindringlich mit dem Thema des Kreuzes, dem zentralen Symbol des christlichen Glaubens, beschäftigt und noch bis zum 15. August zu sehen ist.
Lebens-Ernte
Tillian zitierte aus seinem Buch Lebens-Ernte, das sich mit seiner persönlichen Glaubensüberzeugung anhand aus dem Leben gegriffener Beispiele auseinandersetzt. Er schilderte u.A. die Tour auf den Gartnerkofel mit einem Bekannten, der danach auf Grund der vorgetragenen Glaubensdarstellung Tillians aus der Kirche austrat. Dieser Bekannte besitzt einen Verlag in Wien, den Tillian auch hinsichtlich der Veröffentlich seines Buches anschrieb, in der Erwartungshaltung, dass dieser ihn nicht einmal ignorieren werde. Doch das Blatt hatte sich gewendet, der Verleger rief Tillian an und fragte ihn, warum er seinen Glauben in nicht noch mehreren Kapiteln zum Ausdruck gebracht habe! Eine Wandlung vom Saulus zum Paulus? Jedenfalls der Beweis, dass gelebter Glaube auch Langzeitwirkung entfalten kann.
Bekenntnisse
Die Beiträge von Pfarrerin Veronika Ambrosch, Diakon Hannes Berger und von Bezirkshauptmann Heinz Pansi zeigten eindeutig, dass Glaube das Gegenteil von Nonsens, sondern eine Antwort auf die berühmte Sinnfrage darstelle. So wurde die Veranstaltung im Rahmen des 100-jährigen Jubiläums der Schneerosenkirche in Hermagor zu einem Bekenntnis, das durch das wunderbare Harfenspiel von Jelena Engelhardt unterstrichen wurde. Tillian hatte aus Wien frische Kirschen mitgebracht – so konnte man den Abend unter dem Motto „Kirschen aus Wien, Kreuze aus Niederösterreich, Glauben aus dem Herzen, Musik aus dem Inneren, gelebte Ökumene im Gailtal“ zusammenfassen.

Text und Bilder: Dankeschön an Dr. Hermann Verderber und Elmar Weihsmann















































