Riesige Nachfrage: Schnell einreichen und Fördermittel sichern!

Kärnten -
LH Fellner, LR.in Lagger-Pöllinger und LR Reichmann: Bereits 3,1 Millionen Euro der Kärntner Hitzeschutz-Förderung vergeben – Projektanträge aus 62 Gemeinden und beiden Statutarstädten – Land appelliert, verbleibende Fördermittel rasch zu nutzen!

v.l.n.r.: Landesrat Peter Reichmann, Landeshauptmann Daniel Fellner und Landesrätin Marika Lagger-Pöllinger

Die Hitzeschutz-Förderung des Landes Kärnten für Kindergärten, Kindertagesstätten und Schulen ist stark nachgefragt: Mit Stand heute, 27. August, wurden bereits 171 Maßnahmen aus 62 Gemeinden eingereicht. Damit ist fast jede zweite Kärntner Gemeinde beteiligt. Projekte gibt es aus allen Bezirken sowie aus den beiden Statutarstädten Klagenfurt und Villach. Rund 3,1 Millionen Euro des insgesamt vier Millionen Euro umfassenden Förderpakets wurden bereits vergeben.

Starke Nachfrage

„Die starke Nachfrage bestätigt, dass wir mit dieser Förderung den richtigen Hebel gesetzt haben. Ein Großteil der Mittel ist bereits vergeben. Gemeinden, die noch Hitzeschutzmaßnahmen umsetzen wollen, sollten die verbleibende Möglichkeit jetzt rasch nutzen“, sagt Landeshauptmann Daniel Fellner.

„62 von 132 Gemeinden haben bereits Projekte eingereicht. Das zeigt, dass das Thema Hitzeschutz im ganzen Land angekommen ist. Rund 900.000 Euro stehen noch zur Verfügung. Wer konkrete Maßnahmen in Kindergärten, Kindertagesstätten oder Schulen plant, sollte jetzt zügig einreichen“, erklärt Gemeindereferentin Landesrätin Marika Lagger-Pöllinger.

Auch Bildungsreferent Landesrat Peter Reichmann unterstreicht den unmittelbaren Nutzen: „171 Maßnahmen bringen konkrete Verbesserungen für Kinder sowie für Pädagoginnen und Pädagogen. Damit schaffen wir Schritt für Schritt bessere Lern-, Betreuungs- und Arbeitsbedingungen.“

Das Land übernimmt bis zu 80 Prozent der Kosten. Gefördert werden unter anderem Beschattungen, Sonnensegel, Begrünungen, Entsiegelungen und Trinkbrunnen sowie Rollos, Jalousien, Hitzeschutzfolien, Deckenventilatoren und klimatisierte Ruhebereiche. Die Förderung läuft vom 1. Juli 2026 bis (theoretisch) 31. Dezember 2027 bzw. bis die Mittel ausgeschöpft sind. Die Gemeinden können sich für fachliche Beratung an die Klimakoordination der Abteilung 8 wenden.

Förderung als Soforthilfe bei den Rekord-Temperaturen

Wie LH Fellner betont, wurde die Hitzeschutz-Förderung als eine erste Soforthilfe angesichts der Rekordtemperaturen umgesetzt – „weitere langfristige und nachhaltige Maßnahmen werden folgen. Dafür haben wir den Kärntner Klimadialog einberufen: ein Team aus Expertinnen und Experten aus den unterschiedlichsten Bereichen.“ Das erste Treffen werde Ende September, Anfang Oktober stattfinden. „Es geht um Schutzkonzepte für gesellschaftliche und wirtschaftliche Bereiche. Es geht aber auch um die Absicherung von infrastrukturellen Einrichtungen, unserer Energieversorgung und natürlich der (Trink)Wasserversorgung“, so der Landeshauptmann.