Erdbeben in der Nacht: Beben bei Amaro auch im Raum Tolmezzo spürbar

Italien/Gailtal -

In der Nacht auf Donnerstag, 27. August, hat die Erde im Friaul deutlich geruckelt. Um 0.19 Uhr wurde ein Erdbeben der Stärke Magnitude 3,4 registriert. Das Epizentrum lag rund drei Kilometer süd-südwestlich von Amaro, zwischen Amaro, Gemona und Venzone. Der Erdbebenherd befand sich in rund 14 Kilometern Tiefe.

Kurzer, aber deutlich spürbarer Erdstoß: Das Epizentrum des nächtlichen Bebens lag bei Amaro im Friaul

Deutliches Grollen zu hören

Die Erschütterung war in weiten Teilen des Alto Friuli wahrnehmbar. Zahlreiche Menschen berichteten von einem kurzen, deutlichen Rütteln und einem lauten Grollen. Auch aus Tolmezzo und weiteren Orten der Region gingen Wahrnehmungen ein.

Auch im Gailtal war das Beben spürbar

Laut GeoSphere Austria konnten die Erschütterungen auch auf der Kärntner Seite der Grenze wahrgenommen werden – insbesondere im Gebiet zwischen Kötschach-Mauthen und Hermagor. Dort dürfte das Beben allerdings nur von wenigen Personen schwach verspürt worden sein.

Keine Schäden gemeldet

Nach den bisherigen Informationen wurden keine Schäden an Gebäuden und keine Verletzten gemeldet. Bei der italienischen Notrufzentrale 112 und der Feuerwehr in Udine gingen lediglich einige Anfragen besorgter Bürger ein. Auch die örtlichen Zivilschutzstellen meldeten keine besonderen Vorkommnisse.

Das Beben ereignete sich damit in jener Region, die bereits beim schweren Friauler Erdbeben von 1976 stark betroffen war.