Vor 50 Jahren, im Jahr 1976 hat die Republik Österreich diplomatische Beziehungen zur Volksrepublik China aufgenommen. Anlässlich des Chinajahres 2026 präsentiert das GailtalMuseum Kunstwerke aus den ländlichen Regionen des Reiches der Mitte. Malerei, Stickkunst und Objekte, die in Kärnten noch nie zu sehen waren.
Volkskunst aus dem Reich der MItte
Die heutige chinesische Bauernmalerei wurzelt in der traditionellen chinesischen Volkskunst. Der Reichtum der Volkskultur bietet ihr wie ein Kaleidoskop folgende Facetten: Wand- und Tempelmalerei, Bilder für Haus und Küche, Scherenschnitt und Schattenspiel, Neujahrsholzschnitte, Stickerei, Tonfiguren sowie Glücksbringer aus Stoff.
Besonders prägend für die chinesische Bauernmalerei sind die sogenannten Neujahrsbilder. Zum chinesischen Mondneujahr verwandelt sich das ganze ländliche China in eine einzige Galerie. Ein weiterer Quell der Bauernmalerei mit dem jeder Bauer täglich konfrontiert ist, sind die chinesischen Stickereien. Die Symbole der Stickkunst kehren in der Bauermalerei wieder. Wechselwirkungen ergeben sich auch zu den im Dorf hergestellten Tonfiguren und der bäuerlichen Keramik.


Zur feierlichen Eröffnung wird eine Delegation der Chinesischen Botschaft aus Wien erwartet. Musikalisch umrahmt wird er Abend von Jing Gatke am Violoncello.
Über Jing Gatke
Jing Gatke war über zehn Jahre Solocellistin des 1. Österreichischen Frauenkammerorchesters. 1994 unternahm das Orchester auf Einladung der Chinesischen Regierung und der Internationalen Frauenkonferenz der Vereinten Nationen seine erste Tournee in China. Sie hat an den Salzburger Festspielen, den Wiener Festwochen, den Weimarer Festspielen, den Blois Festspielen und Festivals in Italien, Tschechien und Ungarn teilgenommen.










































