Team Kärnten/Köfer: Mobile Palliativangebote müssen forciert und ausgebaut werden

Kärnten -

Das Team Kärnten fordert einen deutlichen Ausbau der mobilen Palliativangebote in Kärnten. Betroffene Menschen sollen auch in ihrer letzten Lebensphase bestmöglich begleitet und versorgt werden können – möglichst selbstbestimmt und im vertrauten Umfeld.

Team-Kärnten-Chef Bgm. Gerhard Köfer fordert langfristig flächendeckendes Versorgungungsangebot

Weiterhin für den Ausbau von mobilen Palliativangeboten spricht sich Team Kärnten-Chef Bgm. Gerhard Köfer aus: „Mobile Palliativteams sind in einem besonders sensiblen und wichtigen Bereich tätig und begleiten Menschen sowie deren engstes Umfeld auf einem sehr schwierigen Weg. Dem fachgebietsübergreifenden Angebot wird zukünftig, auch aufgrund der demographischen Entwicklung, eine noch größere Bedeutung zukommen. Dieser Entwicklung muss die Kärntner Landesregierung, im Sinne der Betroffenen wie auch der Angehörigen, verstärkt Rechnung tragen.“

Flächendeckendes Versorgungsangebot nötig!

Zielsetzung müsse es laut Köfer sein, dass langfristig ein flächendeckendes Versorgungsangebot in den Kärntner Bezirken aufgebaut wird: „Wir vom Team Kärnten werden im Rahmen der nächsten Landtagssitzung eine entsprechende Initiative starten, die sich diesem Thema annimmt und einen Ausbau vorsieht.“ Auch die Einführung eines Rechtsanspruches auf Hospiz- und Palliativbetreuung müsse längerfristig auf Bundesebene forciert werden, so Köfer.

Auch in der geriatrischen Medizin

Ebenfalls essenziell sei laut Köfer der Ausbau der geriatrischen Medizin: „Insbesondere Menschen ab 80 Jahren benötigen ein umfassendes Leistungs- und Versorgungsangebot in diesem Bereich. Alterstypischen Erkrankungen und Mehrfacherkrankungen sind Themen, denen sich die geriatrische Medizin interdisziplinär annimmt.“