Oberkärntner Gemeinden profitieren vom Kommunalen Energieeffizienzbonus

Bezirk Hermagor/ Spittal an der Drau -

„Unsere Gemeinden sind starke Partner auf dem Weg zur Energiewende. Sie wissen am besten, was es vor Ort braucht und welche Maßnahmen sinnvoll sind“, sagt Energielandesrat Sebastian Schuschnig. Vor diesem Hintergrund hat Schuschnig im vergangenen Jahr den Kommunalen Energieeffizienzbonus ins Leben gerufen.

LR Schuschnig: 14 Gemeinden aus den Bezirken Spittal und Hermagor erhalten beliebte Energieförderung des Landes – Über 100.000 Euro Fördermittel fließen nach Oberkärnten

„Damit haben wir eine passende Förderschiene geschaffen, mit der wir unsere Gemeinden bei ihren Vorhaben unterstützen. Bisher stellen wir alleine heuer 400.000 Euro für energieeffiziente Projekte in ganz Kärnten bereit“, so Schuschnig.

Nachhaltige Vorhaben auch für die Stadtgemeinde 

Bereits 2025 konnten zahlreiche Vorhaben im ganzen Bundesland unterstützt werden und auch in diesem Jahr war der Ansturm groß – bereits nach wenigen Tagen war das erste Budget aufgebraucht und musste aufgestockt werden. „Die Förderung wird sehr gut angenommen. Auch Gemeinden in Oberkärnten profitieren davon. In den Bezirken Spittal und Hermagor können wir 14 Gemeinden mit insgesamt über 100.000 Euro Fördermitteln unterstützen“, so Schuschnig. Dabei reichen die Vorhaben von größeren Investitionen, etwa in die Heizungsoptimierung kommunaler Gebäude in der Gemeinde Rennweg am Katschberg, über die Errichtung von Radabstellanlagen in der Gemeinde Berg im Drautal bis hin zur Anschaffung nachhaltiger Elektrogeräte in der Stadtgemeinde Hermagor. Auch die Umrüstung der Beleuchtung in gemeindeeigenen Gebäuden auf nachhaltige LED-Technologie wird unterstützt.

Über eine Million Euro für Energieeffizienz

Insgesamt löst der Kommunale Energieeffizienzbonus in den beiden Bezirken Investitionen in Höhe von über einer Million Euro aus. Schuschnig: „Das schafft kräftige Impulse für die Wirtschaft in der Region. Zudem zeigt das große Interesse an der Förderung, dass die Energiewende in unseren Gemeinden angekommen ist und diese bereit sind, aktiv daran mitzuwirken.“