Rund 8.900 Tonnen Müll auf Autobahnen gesammelt
Im Jahr 2025 wurden auf Österreichs Autobahnen und Schnellstraßen insgesamt 8.915 Tonnen Müll eingesammelt. Damit ging die Menge im Vergleich zum Jahr 2024 leicht zurück – damals waren es 9.020 Tonnen. Während die ASFINAG in mehreren Bundesländern einen Rückgang verzeichnete, stiegen die Müllmengen unter anderem in Kärnten leicht an. Im südlichsten Bundesland wurden 2025 insgesamt 1.305 Tonnen Abfall entlang der Strecken gesammelt. Im Jahr davor waren es 1.284 Tonnen.
Weggeworfener Müll gefährdet die Verkehrssicherheit
Ordnungsgemäß entsorgter Abfall, etwa in den vorgesehenen Müllcontainern auf Rast- und Parkplätzen, stellt laut ASFINAG kein Sicherheitsproblem dar. Anders sieht es bei Müll aus, der direkt auf der Fahrbahn landet. Flaschen, Dosen oder andere Gegenstände können bei hohen Geschwindigkeiten zu gefährlichen Hindernissen werden. Auch scheinbar leichte Gegenstände wie Papier oder Zeitungen können unerwartete Ausweich- oder Bremsmanöver auslösen und dadurch Unfälle verursachen. „Unsere Mitarbeitenden sammeln den Müll mit Tagesbaustellen auf – das ist immer ein gewisses Risiko für die Kolleginnen und Kollegen“, erklärt ASFINAG-Geschäftsführerin Tamara Christ. Die Arbeiten finden direkt im Verkehrsbereich statt und erfordern daher besondere Aufmerksamkeit von allen Verkehrsteilnehmenden.
Mehr als 2.200 Tonnen Müll wurden per Hand gesammelt
Ein großer Teil des Abfalls entlang der Autobahnen muss von den ASFINAG-Mitarbeitenden händisch entfernt werden. Im Jahr 2025 waren es mehr als 2.200 Tonnen Müll, die auf diese Weise eingesammelt wurden. Besonders aufwendig sind auch illegale Ablagerungen entlang der Strecken. Immer wieder werden Hausmüll, Bauschutt, Möbelstücke oder Autoreifen neben den Autobahnen entsorgt. Neben dem zusätzlichen Arbeitsaufwand entstehen dadurch auch hohe Kosten. Die gesamte Müllentsorgung auf Österreichs Autobahnen und Schnellstraßen verursachte im Jahr 2025 Kosten von rund neun Millionen Euro.









































