Oberkärnten abgeschnitten: Plöcken- und Nassfeldpass bringen Wirtschaft und Pendler in Bedrängnis

Plöckenpass -

Mit der anhaltenden Sperre des Plöckenpasses und der bevorstehenden Schließung des Nassfeldpasses auf italienischer Seite ab 7. April sind die wichtigsten Nord-Süd-Verbindungen praktisch unterbrochen. Die Situation wirkt sich massiv auf Betriebe, Tourismus und Pendler aus. Die Wirtschaftskammer Kärnten fordert daher eine dauerhafte Lösung für die Zukunft.

„So kann es nicht weitergehen“, sagt WK-Präsident Jürgen Mandl

Während der Plöckenpass bereits seit längerer Zeit unpassierbar ist, wird nun ab 7. April auch der Nassfeldpass auf italienischer Seite gesperrt. Für Verkehrsteilnehmer bedeutet das großräumige Umwege und längere Transportzeiten. WK-Präsident Jürgen Mandl betont, dass die Situation für Betriebe und Pendler zunehmend belastend wird: „Vor allem die Ungewissheit über die Dauer dieser Sperren ist für die Wirtschaft problematisch.“

Massive Auswirkungen auf Wirtschaft und Tourismus

Die beiden Passverbindungen sind für Oberkärnten von zentraler Bedeutung. Sie sichern nicht nur den Austausch mit dem italienischen Markt, sondern sind auch wichtig für Tourismus und regionale Wertschöpfung. Mandl warnt, dass der gleichzeitige Ausfall beider Verbindungen zusätzliche Kosten für Betriebe, spürbare Einschränkungen für den Tourismus und massive Umwege für Pendler bedeutet.

Langfristige Lösung gefordert

Die wiederkehrenden Probleme am Plöckenpass zeigen deutlich, dass punktuelle Reparaturen keine nachhaltige Lösung sind. Die Wirtschaft fordert eine dauerhaft funktionierende Nord-Süd-Verbindung, um die Erreichbarkeit Oberkärntens und die Wettbewerbsfähigkeit der Betriebe langfristig zu sichern. Mandl hält eine Tunnelvariante am Plöckenpass für sinnvoll, um eine verlässliche Infrastruktur und Planungssicherheit für Unternehmen und Pendler zu gewährleisten.