
Chancengleichheit und Integration
Der 2. Landtagspräsident Christoph Staudacher (FPÖ) betont, dass er sich sein gesamtes politisches Leben lang für die Anliegen von Menschen mit Behinderungen eingesetzt hat. Für ihn sind insbesondere die Vernetzung und der Austausch zwischen den Bundesländern von großer Bedeutung, da daraus erfolgreiche Modelle übernommen werden können, um optimale Rahmenbedingungen für die Integration von beeinträchtigten Menschen zu schaffen. Ein Schwerpunkt liegt für Staudacher auf der Chancengleichheit: Programme und Unterstützungsangebote für Menschen mit Beeinträchtigungen sollen kontinuierlich weiterentwickelt und ausgebaut werden, um ein selbstbestimmtes Leben und eine echte gesellschaftliche Teilhabe bestmöglich zu ermöglichen.
Herausforderungen im Sozial-, Pflege- und Gesundheitsbereich
Team Kärnten-Chef und Klubobmann Gerhard Köfer sowie die TK-Sozialsprecherin im Landtag, Marina Koschat-Koreimann, betonen, dass der Sozial-, Pflege- und Gesundheitsbereich angesichts der demografischen Entwicklung vor großen Herausforderungen steht, denen sich die Bundesländer gemeinsam stellen müssen. Übergreifende Austausche zwischen den Ländern ermöglichen es, Best-Practice-Beispiele kennenzulernen und auf wertvolle Erfahrungen zurückzugreifen. Als zentrale Handlungsfelder für die Zukunft sehen Köfer und Koschat-Koreimann die notwendige Reform der Sozialhilfe sowie die Einführung einer bundesweiten Kindergrundsicherung. Für sie ist entscheidend, dass die Sozialhilfe auch künftig existenzsichernd wirkt und dazu beiträgt, Armut gezielt zu bekämpfen, wobei ein regelmäßiger Austausch über die Bundesländergrenzen hinweg als besonders wichtig angesehen wird.
Steirische Delegation besucht Kärnten im Herbst 2026
Der nächste Termin ist inhaltlich bereits fixiert: Im Herbst 2026 wird die Delegation aus der Steiermark nach Kärnten reisen. Auf der Tagesordnung stehen dann primär die Themen Sucht und Suchtprävention. „Wir schaffen im Krankenhaus Waiern mit einer Investition von 33 Millionen Euro aktuell einen Schwerpunkt auf Suchtmedizin und Essstörungen. Ein österreichweites Vorzeigeprojekt, das unsere steirischen Kolleginnen und Kollegen sicherlich interessieren wird“, so Feistritzer abschließend.









































