Eindringlicher Appell an Wintersportler
Der Lawinenwarndienst appelliert eindringlich an alle Wintersportlerinnen und Wintersportler, im freien Gelände größte Vorsicht und Zurückhaltung walten zu lassen. Gefahrenstellen sind derzeit weit verbreitet, vor allem in schattseitigen Hängen, und oft nur schwer zu erkennen. Konkret bedeutet Warnstufe 4, dass die Schneedecke an vielen Steilhängen – abhängig von Höhenlage, Exposition und Geländeform – nur schwach verfestigt ist. Bereits eine geringe Zusatzbelastung kann ausreichen, um eine Lawine auszulösen. Das heißt: Schon einzelne Skifahrer, Snowboarder oder auch Schneeschuhgeher können Lawinen in Gang setzen. In der aktuellen Situation sind zudem spontane große bis sehr große Lawinen möglich, auch sogenannte Fernauslösungen können auftreten.
Tägliches Update
Der Lawinenwarndienst des Landes veröffentlicht täglich einen aktuellen Lawinenbericht, der online unter lawinenwarndienst.ktn.gv.at abrufbar ist. Dort können auch Newsletter und App-Benachrichtigungen abonniert werden. Erfasst werden ebenso die angrenzenden Regionen in den Nachbarländern, etwa Friaul, die Julischen Alpen oder das Kanin-Gebiet.Der Lawinenbericht erscheint mindestens einmal täglich um 17 Uhr und gilt jeweils bis 17 Uhr des Folgetages. In besonderen Situationen kann es auch zu zusätzlichen Updates kommen.






































