Bergtour nimmt tragisches Ende: Kärntnerin (57) stirbt nach 700-Meter-Absturz

Kärnten/Südtirol -

Tragisches Bergwochenende in Südtirol: Eine 57-jährige Kärntnerin  ist bei einer Skitour tödlich verunglückt. Sie war bereits am Freitag, dem 20. März 2026 allein zu einer Skitour aufgebrochen und stürzte beim Abstieg vom Gipfel. Dabei erlitt die Frau tödliche Verletzungen.

Die Osttirolerin stürzte beim Abstieg unterhalb des Gipfels rund 700 Meter ab

Bereits am Freitag brach die Osttirolerin allein zu einer Skitour auf den Schneebigen Nock (Monte Nevoso) in Südtirol auf. Augenzeugen zufolge erreichte sie gegen 14:30 Uhr den Gipfel auf 3.358 Metern Höhe. Kurz darauf verlor sich offenbar ihre Spur, wie 5 Minuten berichtet.

Suche nimmt tragisches Ende

Erst als die Frau am folgenden Tag nicht zur Arbeit erschien, wurde eine Vermisstenanzeige erstattet. Daraufhin folgte eine großangelegte Suchaktion. Aufgrund schlechter Wetterbedingungen musste die Suche am Samstagabend vorzeitig abgebrochen werden. Am Sonntag konnte die Suche fortgesetzt werden. Gegen Mittag kam dann die traurige Gewissheit: Die Frau wurde auf einer Seehöhe von 2.600 Metern tot aufgefunden, wie die Kleine Zeitung berichtet.

Tödlicher Sturz beim Abstieg

Ersten Informationen zufolge stürzte die Frau beim Abstieg unterhalb des Gipfels rund 700 Meter ab und erlitt dabei tödliche Verletzungen. Im Einsatz standen neben der Bergrettung Sand in Taufers auch der Notarzthubschrauber Pelikan 2. Die Notfallseelsorge war vor Ort, um die Angehörigen zu betreuen und zu unterstützen.