Neuigkeiten zur Bankomatsprengung

Gailtal - Die Ermittlungen zur Bankomatsprengung von heute Nacht sind noch am Laufen. Es wurden bereits einschlägige Hinweise gefunden sowie erste Verdächtige im Gailtal gefasst.

Noch sind die Täter flüchtig
Im Zuge der Großfahndung, die seit den frühen Morgenstunden lief, wurden laut Polizei zwei verdächtige Männer gefasst, dabei soll es sich um Rumänen handeln. Die beiden Männer – 25 und 29 Jahre alt – werden derzeit befragt. Der Geldautomat wurde um 2.45 Uhr gesprengt. Die Teile des Bankomaten flogen weit durch die Luft. Der Vorderteil der Bank wurde schwer beschädigt. Die Bank blieb am Montag geschlossen. Die Sprengung führte zum erheblichen Sachschaden am Gebäude, für die Täter war die Tat allerdings erfolglos, da kein Bargeld gestohlen werden konnte. Weitere Ergebnisse werden seitens der Polizei und aus taktischen Gründen medial noch nicht veröffentlicht. Seit dem Sommer wurden bereits fünf Bankomaten in Kärnten und Osttirol gesprengt.

Augenzeuge berichtete von zwei Tätern

Ein Anrainer, der durch den lauten Knall geweckt wurde, beobachtete zwei Täter, die von der Bank zu Fuß flüchteten. Diese beiden Männer wurden zwei Stunden nach der Tat in Rattendorf (Bezirk Hermagor) gefasst. Laut Ermittlern deute einiges darauf hin, dass die beiden Rumänen etwas mit der Tat „zu tun haben“. Noch ist aber nicht bekannt, womit der Geldautomat gesprengt wurde. Auch wie viel Geld erbeutet wurde, ist unklar. Nach der Sprengung suchten Einsatzkräfte der Cobra sowie Diensthundestaffeln die Gegend rund um Gundersheim ab. An allen Ausfahrten kontrollierten die Beamten Fahrzeuge.