Ein Jugendlicher getötet, fünf weitere Menschen verletzt
Die Anklage bezieht sich auf den Anschlag vom 15. Februar 2025 in der Villacher Innenstadt. Laut Staatsanwaltschaft soll der Mann innerhalb kürzester Zeit mehrere Passanten mit einem Klappmesser attackiert haben. Ein 14-jähriger Jugendlicher kam dabei ums Leben, fünf weitere Personen wurden teils schwer verletzt. Nach Angaben der Ermittler dauerte die Tat nur wenige Augenblicke. Gestoppt wurde der Angreifer schließlich durch das Eingreifen eines Essenslieferanten, der den Täter mit seinem Fahrzeug stoppte und so offenbar weitere Opfer verhinderte.
Geständig, aber ohne Reue
Vor Gericht zeigte sich der 24-jährige Syrer geständig. Reue ließ er allerdings nicht erkennen. Über einen Dolmetscher erklärte der Mann, dass er seine Tat nicht bereue. Laut seinen Aussagen habe er bewusst möglichst viele Menschen töten wollen. Die Staatsanwaltschaft geht von einem terroristischen Motiv aus. Der Angeklagte soll sich innerhalb weniger Monate radikalisiert und sich intensiv mit Propaganda der Terrororganisation „Islamischer Staat“ beschäftigt haben. Ermittler sprechen von einer sogenannten „Blitzradikalisierung“.
Prozess dauert zwei Tage
Im Verlauf des ersten Verhandlungstages wurden bereits Videoaufnahmen, Ermittlungsergebnisse sowie erste Zeugenaussagen präsentiert. Auch die Tatwaffe wurde im Gerichtssaal gezeigt.Der Prozess ist auf zwei Tage angesetzt. Im Falle eines Schuldspruchs droht dem Angeklagten eine lebenslange Freiheitsstrafe.








































