Telefonbetrug im Bezirk Hermagor: 39- jährige Frau verliert mehrere tausend Euro

Hermagor -
Eine 39-jährige Frau aus dem Bezirk Hermagor wurde am 1. Juni Opfer eines Telefonbetruges und erlitt dabei einen finanziellen Schaden von mehreren tausend Euro.


Betrüger gab sich als Sicherheitsbeauftragter aus

Laut Angaben der Polizeibeamten kontaktierte ein bislang unbekannter Täter die Frau telefonisch und gab sich als Sicherheitsbeauftragter einer Kärntner Bank aus. Der Anrufer erklärte, dass eine Person aus Deutschland versuche, unbefugt auf ihr Bankkonto zuzugreifen. Um den angeblichen Fremdzugriff zu verhindern, forderte der Betrüger die Frau auf, zu einem Kontoauszugsdrucker ihrer Bank zu gehen und dort einen Aktivierungscode auszudrucken. Die 39-Jährige folgte den Anweisungen und übermittelte anschließend ein Foto des Ausdrucks über einen Messenger-Dienst an den unbekannten Mann.

Mehrere Überweisungen durchgeführt

Kurz darauf nutzte der Täter die erhaltenen Daten und führte mehrere Überweisungen durch. Dabei entstand der Frau ein Schaden in Höhe von mehreren tausend Euro. Die Ermittlungen der Polizei laufen. Die Beamten weisen in diesem Zusammenhang erneut darauf hin, niemals persönliche Bankdaten, TANs, Aktivierungscodes oder ähnliche Sicherheitsinformationen an unbekannte Personen weiterzugeben. Banken fordern ihre Kundinnen und Kunden grundsätzlich nicht telefonisch zur Herausgabe solcher Daten auf.