Großeinsatz am Faaker See
Die Suchaktion konzentrierte sich vor allem auf den Bereich „Panorama Beach“. Mehrere Boote waren im Einsatz, auch ein Polizeihubschrauber unterstützte die Suche aus der Luft. Der betroffene Uferbereich wurde abgesperrt und Badegäste mussten die Liegewiesen verlassen. Nach rund 40 Minuten Flächensuche fanden Taucher den vermissten Mann schließlich am Grund des Sees. Für ihn kam jedoch jede Hilfe zu spät. Laut Wasserrettung galt der Mann bereits seit mehreren Tagen als vermisst. Die Ermittlungen zu den genauen Umständen laufen derzeit noch.
Wasserrettung appelliert an Vorsicht
Die tragische Serie von Badeunfällen sorgt bei Einsatzkräften für große Betroffenheit. Experten warnen davor, die Gefahren des Wassers zu unterschätzen. Besonders der Sprung ins kalte Wasser könne den Kreislauf stark belasten. Auch Selbstüberschätzung, gesundheitliche Probleme oder Erschöpfung könnten rasch zu lebensgefährlichen Situationen führen. Es wird deshalb empfohlen längere Schwimmstrecken nicht alleine zurückzulegen, Warnsignale des Körpers ernst zu nehmen und niemals alkoholisiert schwimmen zu gehen. Besondere Aufmerksamkeit gelte außerdem Kindern und älteren Menschen. Mit den angekündigten heißen Tagen rechnen Einsatzkräfte weiterhin mit großem Andrang an Kärntens Badeseen. Umso wichtiger sei ein verantwortungsvoller Umgang beim Baden und Schwimmen.









































