Souverän durch schwere Zeiten
Die vergangenen Jahre haben Kötschach-Mauthen viel abverlangt. Corona, Teuerung, Energiekrise, angespannte Gemeindefinanzen, die Sperre des Plöckenpasses, steigende Kosten und große Infrastrukturfragen waren Belastungen, die viele im Alltag gespürt haben. Trotzdem konnte vieles umgesetzt oder auf den Weg gebracht werden. Der Glasfaserausbau, Verbesserungen in der Kinderbetreuung, Investitionen in Feuerwehr, Straßen, Brücken und Volksschule, die Karnischen Werkstätten, das PV-Kraftwerk am Rathaus, Energieeffizienzmaßnahmen sowie wichtige Schritte zur Absicherung der Aquarena und weiterer Freizeitinfrastruktur. „Nicht alles geht sofort. Nicht alles ist einfach. Aber wenn man zusammenhält, geht mehr weiter, als viele glauben“, so Bürgermeister Josef Zoppoth.
Klare Zukunftsvision
Für die kommenden Jahre sieht Zoppoth klare Aufgaben. “Es braucht eine verlässliche Kinderbetreuung für Familien, gute Bedingungen für ältere Menschen, sichere Infrastruktur, starke Feuerwehren, eine leistbare und ehrliche Gemeindepolitik, Perspektiven für die Jugend und einen Ort, in dem Menschen gerne bleiben, zurückkommen oder neu beginnen.” Dabei darf Parteipolitik in einer Gemeinde nicht im Vordergrund stehen. Kötschach-Mauthen braucht keine ständigen Reibereien, sondern Zusammenarbeit dort, wo es um den Ort geht. Unterschiedliche Meinungen gehörten dazu, aber am Ende müssten Lösungen stehen.
Reifliche Überlegung
Mit Blick auf die Bürgermeisterwahl Ende Februar 2027 macht Zoppoth deutlich, dass er bereit ist, weiterhin Verantwortung zu übernehmen. Die offiziellen Schritte werden im Herbst erfolgen. „Ich bin bereit, diesen Weg weiterzugehen – mit Erfahrung, mit einem starken Team und mit vollem Einsatz für Kötschach-Mauthen.“ Einen langen Wahlkampf will Zoppoth daraus nicht machen. Es steht die Arbeit im Vordergrund. Denn die vielen Projekte und Herausforderungen vertragen keinen Aufschub.









































