Regionalität ist angesagt

„Kulinarischer” Zusammenhalt in der Krise

- ANZEIGE

Hermagor - In der Stadtgemeinde Hermagor-Pressegger See sowie in den anderen Städten und Gemeinden des Landes haben sich durch die Umstellung des gesamten öffentlichen Lebens, hervorgerufen durch die Corona-Krise, zahlreiche tägliche Abläufe geändert.

Denken Sie bei jedem Einkauf an die heimische Wirtschaft, so der Appell von Bgm. Siegfried Ronacher und Standortmanager Philipp Auer
Eine ganz besondere Bedeutung kommt den Lebensmitteln zu. „Der Kreislauf der einheimischen Produzenten, der Gastronomie sowie der Handel soll weiterhin eine Einheit bilden. Regionale Lebensmittel stehen für Qualität. Gleichzeitig gewährleisten sie einen geringen Transportaufwand und garantieren, dass die Wertschöpfung innerhalb der Region erhalten bleibt und somit lokalen Produzenten zugutekommt“, so Bürgermeister Siegfried Ronacher.
Regionaler Zusammenhalt ist wichtiger denn je

Öffentliches Leben steht still

Nicht nur der heimische Handel hat schnell reagiert: Seit dem 16. März steht das öffentliche Leben still. Gastronomiebetriebe sowie heimische Händler und landwirtschaftliche Betriebe bieten ein Lieferservice an, um finanzielle Einbußen etwas zu komprimieren. Ein herzliches Dankeschön an dieser Stelle den zahlreichen Mitarbeitern im Handel, den Mitarbeitern bei den Hilfs-, Blau- und Gelblichtorganisationen sowie den Mitarbeitern der Dienstleistungsbetriebe, die Unglaubliches leisten und somit dazu beitragen die Infrastruktur aufrecht zu erhalten.

Serviceleistungen installiert

Auch die Stadtgemeinde Hermagor-Pressegger See hat die Serviceleistung der Essens- und Medikamentenzustellung mobilisiert. Bürger*innen, die selbst nicht einkaufen gehen können und auch auf keine Nachbarn, Freunde oder Angehörige zurückgreifen können, haben die Möglichkeit unter der Telefonnummer 04282/2333 Bestellungen in der Zeit von Montag bis Freitag von 08.00 bis 12.00 Uhr aufzugeben. Die Bestellungen werden dann so rasch als möglich zugestellt. Auch zahlreiche Serviceclubs, Vereine und Einzelpersonen haben ihre Mithilfe angeboten. Somit sind zusätzliche Ressourcen entstanden und bei Bedarf sofort verfügbar. Ein großes Lob an die vielen Freiwilligen, die Bereitschaft zeigen, einander zu helfen. Und auch an Sie, liebe Bürger*innen, für Ihre Disziplin in dieser für uns neuen und herausfordernden Situation.

Krisenstab

„Ein Krisenstab wurde gebildet und durch die vorgeschriebenen Hygienemaßnahmen konnte eine Zusammenarbeit mit den neuen digitalen Medien (Informationsaustausch sowie weitere Vorgehensweise via Videokonferenz) ausprobiert und von allen Teilnehmern befürwortet werden. Eine Vernetzung der Bezirkshauptmannschaft, sowie dem Land Kärnten und den Bürgermeistern ist gegeben. Ein aufrichtiges Dankeschön für das professionelle und vorbildliche Handeln in dieser Krisensituation an alle, vor allem aber an den Bundeskanzler Sebastian Kurz und unseren Landeshauptmann Dr. Peter Kaiser“, so Bürgermeister Siegfried Ronacher.