Die geplante Rückkehr in den Weltcup wurde damit erneut verschoben. Ein zu weit geratener Sprung führte zu der gleichen Diagnose wie im Vorjahr, was für Holzfeind eine weitere lange Zwangspause und intensive Reha bedeutet. Die Snowboarderin gilt als österreichisches Nachwuchstalent: Vor drei Jahren gewann sie bei den
Jugend-Olympischen Spielen sensationell
Gold im Big-Air-Wettbewerb.
Ein harter Weg zurück
Bereits nach ihrem ersten Kreuzbandriss sprach Holzfeind offen über die körperlichen und mentalen Herausforderungen: Sechs Wochen lang konnte sie nicht laufen und musste das Gehen wieder neu erlernen. Die plötzliche Einschränkung von „Hundert auf Null“ war ein schwerer Schlag, doch die junge Sportlerin ließ sich nie entmutigen.