Grenzen überwinden, Chancen nutzen
Das Leben in einer Grenzregion bietet zahlreiche Chancen: Der Austausch mit anderen Kulturen und die Erweiterung des Wirtschaftsraums eröffnen neue Perspektiven für Unternehmen und Führungskräfte. Gleichzeitig bleiben sprachliche und kulturelle Unterschiede eine Herausforderung. Genau hier setzt das Netzwerk FemECoPLUS an: Durch gezielte Vernetzung von Unternehmerinnen und weiblichen Führungskräften aus verschiedenen Regionen sollen diese Barrieren überwunden und die Basis für grenzüberschreitende Kooperationen geschaffen werden. Ziel des Netzwerks ist es, nachhaltige Beziehungen aufzubauen und die Potenziale der Grenzregion optimal zu nutzen.

Netzwerken, lernen, wachsen
Das Projekt setzt auf zwei Säulen: Zum einen bringt es Unternehmerinnen und weibliche Führungskräfte bei regelmäßigen Treffen zusammen, sowohl in der Region Hermagor als auch in Italien – das nächste Treffen findet bereits am 20. März in Italien statt. Zum anderen entsteht eine digitale Plattform, auf der sich die Netzwerkpartnerinnen und ihre Unternehmen präsentieren können, um Sichtbarkeit zu schaffen und Geschäftsbeziehungen zu erleichtern. Projektleiterin Elke Beneke betont den Mehrwert solcher Initiativen: „Unternehmerinnennetzwerke fördern den Austausch unter Gleichgesinnten. Sie bieten Raum, um über Herausforderungen zu sprechen, voneinander zu lernen und persönliche wie auch geschäftliche Beziehungen aufzubauen.“
Gemeinsam statt einsam
Beim ersten Treffen standen das gegenseitige Kennenlernen, das Herausarbeiten gemeinsamer Interessen und die Definition von Rahmenbedingungen im Vordergrund. Unter dem Motto „gemeinsam statt einsam“ wurde intensiv gearbeitet, gleichzeitig kam der persönliche Austausch nicht zu kurz. Für das leibliche Wohl sorgte der Bärenwirt mit einem exzellenten Businessfrühstück.

Offenes Netzwerk mit grenzüberschreitender Perspektive
FemECoPLUS versteht sich als offenes Netzwerk: Interessierte Unternehmerinnen und weibliche Führungskräfte können sich jederzeit bei der Projektleitung melden und Teil des Netzwerks werden. Besonders positiv hervorgehoben wird die Zusammenarbeit mit Frau in der Wirtschaft Hermagor. Deren Bezirksvorsitzende Karin Tschabuschnig erklärt: „FemECoPLUS erweitert unser Netzwerk um eine wertvolle grenzüberschreitende Perspektive und ermöglicht es uns, auch von unseren italienischen Nachbarinnen zu lernen.“ Das Projekt wird aus Mitteln des Programms Interreg Italien–Österreich im Rahmen der CLLD-Strategie HEurOpen sowie aus Eigenmitteln des Vereins für Bildung & Lernen finanziert.

Impressionen
(c) Verein Bildung und Lernen













































