Zwei Jahre Recherche und Dreharbeiten
Für ihre 90-minütige Natur-Dokumentation waren Kurt und Maria Zebedin insgesamt zwei Jahre lang mit Fotoapparat, Filmkamera und Drohne vor Ort. Das Projekt wurde eigenfinanziert, erhielt aber große Unterstützung und Anteilnahme der lokalen Bevölkerung. Bereits in Villach feierte der Film seine Premiere. Nun ist es den Zebedins ein Herzensanliegen, ihr Werk auch im Oberland zu zeigen. „Unser Film soll eben im Oberland zeigen, wie es in Mittelkärnten aussieht“, sagt Kurt Zebedin. Die Vorführung in der Volksmusikakademie Lesachtal erfolgt gegen eine freiwillige Spende.

Staunen und Ehrfurcht vor der Natur
Der Film gibt Einblicke in die Einzigartigkeit des Biotops direkt „um die Ecke“. „Wenn man einem Graureiher, Kuhreiher, Purpurreiher oder einer Zwergdommel zum ersten Mal mit dem Fernglas in die Augen sieht, öffnet sich eine neue Welt“, berichten die Zebedins. Ziel ihrer Filme ist es, das Staunen und die Ehrfurcht vor der Natur zu vermitteln. Nach „Die Gail“ und dem Portrait über den Blumenberg „Mussen“ bei Kötschach-Mauthen ist dies der dritte Film des Ehepaars.
Nächste Projekte schon geplant
Die Entdeckungsreise mit der Kamera geht weiter: Die Zebedins planen bereits ihre nächste Dokumentation, diesmal über das Europaschutzgebiet „Obere Drau“ von Feistritz bis zu seinem Ursprung im Toblacher Feld. Unterstützt werden sie dabei von der Naturschutzabteilung des Landes. Besonderes Augenmerk wollen sie auf die Renaturierungen im Oberen Drautal legen.









































