Leben mit Osteoporose – kann CBD helfen?

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Osteoporose ist eine unheilbare Krankheit, deren Verlauf lediglich verlangsamt werden kann, wofür Medikamente oder neuerdings auch Produkte mit CBD verwendet werden. Bei Osteoporose handelt es sich um eine Stoffwechselstörung in den Knochen, die hauptsächlich im Alter auftritt.

Ein anderer Name dafür ist Knochenschwund – denn durch die Abnahme der Knochendichte werden Knochen sprichwörtlich schwinden und dadurch auch viel leichter brechen. Diese Knochenbrüche heilen zwar genauso schnell, wie bei gesunden Personen, doch die Häufigkeit von Knochenbrüchen nimmt zu und erschwert im Alter die Beweglichkeit und führt oft dazu, dass Patienten bettlägerig werden und dem Risiko von Lungenentzündungen ausgesetzt sind. 

Die herkömmliche Behandlung von Osteoporose

Wie gesagt, kann eine Behandlung den Verlauf nur verlangsamen, ein Stoppen oder gar Umkehren des Knochenschwunds sind nicht möglich. Ein wichtiger Aspekt ist die Muskelmasse und zwar aus mehreren Gründen. Zum einen können Muskeln dabei helfen, Knochen und vor allem die Wirbelsäule zu schützen. Zum anderen sind gut gebildete Muskeln und eine allgemein gute Fitness eine hervorragende Voraussetzung für die reibungslose Heilung und Kur nach einem Knochenbruch. 

Zur medikamentösen Behandlung gehören meistens Bisphosphonate oder Selektive Östrogen-Rezeptor-Modulatoren, die den Knochenabbau hemmen. Wenn die Stoffwechselstörung hormonell bedingt ist, kann auch eine Hormontherapie Wirkung gegen den Knochenschwund zeigen, obwohl diese Methode immer abzuwägen ist, da sie mit gravierenden Nebenwirkungen einhergehen kann.

Was kann CBD hierbei tun?

CBD, Cannabidiol, ist ein Öl, das aus der Cannabispflanze gewonnen wird. Im Gegensatz zum Wirkstoff THC ist CBD nicht berauschend: man kann damit also weiterhin ganz normal dem Alltag nachgehen, autofahren, usw. Das körpereigene Endocannabinoisystem besitzt im ganzen Körper Rezeptoren, unter anderem in den Knochen. Wenn eine Stoffwechselkrankheit das System stört, kann man ihm mit Cannabinoid nachhelfen, welches aus Pflanzen gewonnen wird. Es kann den Körper bei seinen Stoffwechselaufgaben unterstützen und dafür sorgen, dass weiterhin Calcium in die Knochen gelangt. Im Übrigen wurde auch belegt, dass Cannabinoide die Knochenheilung beschleunigen, was für Patienten mit häufigen Brüchen ein Segen sein kann.  

Cannabidiol kann als Tinktur, Kapseln und in anderen Formen verabreicht werden. Es besitzt kaum Nebenwirkungen und ist damit verträglicher als die meisten traditionellen medikamentösen Behandlungen. Gute Hersteller von CBD Produkten bieten eine Reihe verschiedener Konzentrationen, die in Milligramm angegeben werden, sodass der Kunde sich orientieren kann und weiß, wie stark das jeweilige Öl oder die Kapsel ist. 

Was kann zur Vorbeugung getan werden?

In den meisten Fällen wird Osteoporose nur durch Zufall auf einem Röntgenbild entdeckt, wenn ein Knochenbruch vorliegt. Daher ist es unglaublich wichtig, vorher schon aktiv zu werden, um durch Vorbeugung den Eintritt der Krankheit zu verlangsamen oder zu stoppen. Ungefähr 30% aller Frauen erkranken irgendwann nach der Menopause an Osteoporose und auch bei Männern über 70 Jahren kommt sie häufig vor. Es handelt sich damit um eine Krankheit, die jeden betreffen kann. 

Es wird empfohlen, im Alter jeden Tag 1.000 bis 2.000 Milligramm Calcium aufzunehmen. Anstatt sich einfach in Watte zu packen und den Lebensabend geschützt auf der Couch zu verbringen, sollten Senioren aktiv sein. Die Kräfte, die bei Sport und Bewegung auf die Knochen wirken, regen die Bildung von neuen Knochenzellen an und fördern den Stoffwechsel darin. Auch Vitamin D ist sehr wichtig, denn es ist quasi der Schlüssel, der dem Calcium die Tür in den Knochen öffnet. Schon eine halbe Stunde tägliche Bewegung unter freiem Himmel reicht für die Produktion aus.