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Hermagor -
Ein neu errichtetes Durchlassbauwerk entschärft ab sofort die Gefahrenstelle Oselitzenbach und garantiert Radfahrern eine sichere Überquerung des Baches. Kürzlich wurde das Teilstück offiziell eröffnet.
Lange Zeit hieß es für Radfahrer, die den R3 Radweg genossen, am Oselitzenbach stehenbleiben, Schuhe ausziehen und Hose hochkrempeln. Unfreiwilliges „Kneippen“ und meist Schieben des Fahrrades durchs kalte Wasser waren angesagt. Oft musste das rund 100 Meter lange Teilstück nach starken Regenfällen oder aufgrund der Schneeschmelze sogar gesperrt werden. Doch diese Zeiten sind nun, Dank der neuen Oselitzenquerung, einem Durchlassbauwerk in Bachmitte, vorbei. Nach rund dreimonatiger Bauphase konnten Bürgermeister Siegfried Ronacher, Stadträtin Christina Ball und Stadtrat Günter Pernul kürzlich im Rahmen der feierlichen Eröffnung offiziell seiner Bestimmung übergeben. Die Gesamtkosten in der Höhe von rund 150.000,- Euro übernahmen zu je einem Drittel die Stadtgemeinde Hermagor-Pressegger See und zu zwei Dritteln das Land Kärnten.
Brücke befahrbar
„Die Brücke garantiert, dass der Radweg gerade in der Vor- und Nachsaison befahrbar bleibt. Damit konnten wir eine große Gefahrenstelle aus dem Weg räumen. Für den R3 ist das ein entscheidender Qualitätsfaktor“, betonte Bürgermeister Siegfried Ronacher im Rahmen der Eröffnung.
Auch im Winter
Das Brückenbauwerk wurde so konzipiert, dass es auch im Winter von Pistengeräten, die die Loipe spuren, befahrbar ist. Eine der größten baulichen Herausforderungen bestand jedoch darin, dass genau unter dem Durchlass sämtliche Leitungen verlaufen, unter anderem die Hauptstromversorgung für das Nassfeld sowie die Kanal- und Wasserversorgung. Bestens gemeistert haben das die Bau-Verantwortlichen von Seiten des Landes Kärnten gemeinsam mit dem Straßenbauamt Villach unter Mithilfe des Amtes für Wasserwirtschaft. Vor Ort hat die Firma Porr die baulichen Maßnahmen ausgeführt.
Große Freude
Über die Fertigstellung freuten sich u.a. DI Hubert Amlacher vom Straßenbauamt Villach, Projektverantwortlicher Ing. Klaus Zeber, Porr-Teamleiter Hermagor Andreas Mösslacher, DI Hannes Poglitsch und Ing. Wolfgang Lora vom Amt für Wasserwirtschaft, Baustadtrat Günter Pernul, Ing. Helmut Wilscher sowie TIB-Leiter Markus Brandstätter.
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