Spatenstich: Marktgemeinde Arnoldstein investiert in die Zukunft der Feuerwehr

Marktgemeinde Arnoldstein -

Am 30. März 2026, versammelten sich Einsatzkräfte, Baufirmen- und Gemeindevertreter sowie die Bevölkerung von Arnoldstein vor dem Feuerwehrhaus in Arnoldstein. Anlass war der Spatenstich für die Sanierung und Erweiterung des Feuerwehrhauses – ein bedeutender Schritt, mit dem die Marktgemeinde ihre Feuerwehr fit für die Zukunft machen möchte.

Der Spatenstich steht nicht nur für die baulichen Anpassungen am Feuerwehrhaus, sondern eröffnet vor allem neue Perspektiven – besonders für die junge Generation. Mit der Sanierung sollen zusätzliche Räume entstehen, wobei ein besonderer Fokus auf die Feuerwehrjugend und die Feuerwehrfrauen gelegt wird.

Feierlicher Spatenstich in Arnoldstein
Gemeindefeuerwehrkommandant Michael Miggitsch
Landesfeuerwehrkommandant Rudolf Robin
Bgm. Reinhard Antolitsch

Investition in Sicherheit und Einsatzbereitschaft

Die Marktgemeinde Arnoldstein setzt ein deutliches Zeichen für die Sicherheit und Einsatzbereitschaft ihrer Feuerwehren. Neben der Sanierung und Erweiterung der Feuerwehrhäuser investiert die Gemeinde auch in die Anschaffung eines neuen Waldbrandfahrzeuges, um die Einsatzmöglichkeiten künftig noch effektiver zu gestalten.

Generalsanierung und Erweiterung der Feuerwehrhäuser

Parallel zur Fahrzeugbeschaffung investiert Arnoldstein in die bauliche Infrastruktur der Feuerwehren. Das Feuerwehrhaus der Stützpunkt-1-Feuerwehr Arnoldstein wird generalsaniert und erweitert. Geplant sind unter anderem zusätzliche Räumlichkeiten für die Feuerwehrjugend und -frauen sowie eine weitere Garagenbox zur Optimierung der Einsatzlogistik bzw. zur Unterbringung des neuen Waldbrandfahrzeuges. Die Bauarbeiten beginnen im April 2026 und sollen planmäßig im Herbst 2026 abgeschlossen sein. Die Gesamtkosten belaufen sich auf rund 1,6 Millionen Euro, wovon 1 Million Euro von der Gemeinde mit zweckgebundenen Mitteln des Landes Kärnten (LR Ing. Daniel Fellner) und weitere 585.000 Euro aus dem Kärntner Regionalfonds finanziert werden. Auch im Ortsteil Thörl-Maglern wurden bereits Maßnahmen umgesetzt: Das Feuerwehr- und Mehrzweckhaus erhielt ein neues Dach und eine Photovoltaikanlage, wodurch Nachhaltigkeit und Zukunftssicherheit gefördert werden.

Skizze des generalsanierten und erweiterten Feuerwehrhauses in Arnoldstein mit zusätzlicher Garagenbox und neuen Räumlichkeiten für Feuerwehrjugend und -frauen (c) Marktgemeinde Arnoldstein

Neues Waldbrandfahrzeug

Des Weiteren erhält die Freiwillige Feuerwehr Arnoldstein Anfang 2027 ein modernes Waldbrandfahrzeug vom Typ TLFA 2000. Dieses Fahrzeug ist speziell für Einsätze im alpinen und schwer zugänglichen Gelände konzipiert und kommt auch bei grenzüberschreitenden Einsätzen im Dreiländereck (Italien, Slowenien, Österreich) zum Einsatz. Auftragnehmer ist die Firma Rosenbauer Österreich GesmbH, die Gesamtkosten belaufen sich auf rund 478.700 Euro. Dank einer Förderung des Kärntner Landesfeuerwehrverbandes in Höhe von etwa 183.000 Euro trägt die Marktgemeinde rund 300.000 Euro der Kosten.

Angebotszeichnung des neuen Waldbrandfahrzeuges (c) Marktgemeinde Arnoldstein

Bekenntnis zur Sicherheit der Bevölkerung

Insgesamt investiert die Marktgemeinde Arnoldstein rund 2 Millionen Euro in die Sicherheit der Bevölkerung. Bürgermeister und Feuerwehrreferent Reinhard Antolitsch betont: „Diese Investitionen sind ein klares Bekenntnis zur Sicherheit unserer Bevölkerung und zur Wertschätzung der ehrenamtlichen Arbeit unserer Feuerwehren. Gerade in Zeiten zunehmender Extremereignisse ist es unsere Verantwortung, bestmögliche Rahmenbedingungen für den Einsatzfall zu schaffen.“