Fundmuster spricht für lokalen Ursprung
Für Johannes Hohenegger von BirdLife Österreich ist der Fund in dieser Form außergewöhnlich und bislang einzigartig. Ein natürlicher Tod sei aufgrund des guten Gesundheitszustandes der Tiere sehr unwahrscheinlich, vielmehr werde von einer Vergiftung ausgegangen. Auch dass die Tiere das Gift außerhalb des Fundgebietes aufgenommen haben, hält der Experte für wenig wahrscheinlich. Die räumliche Verteilung der Kadaver spreche vielmehr für einen lokalen Ursprung: Rund um St. Lorenzen wurden mehrere Tiere konzentriert aufgefunden, während einzelne Funde etwas weiter entfernt lagen. Insgesamt deute das Muster darauf hin, dass der Auslöser der Vergiftung in diesem Gebiet zu suchen sei.
Laboranalyse soll Rätsel lösen
Eine toxikologische Untersuchung wurde mittlerweile veranlasst, um die genaue Todesursache der sechs Gänsegeier zu klären. Wie berichtet wurde, ergaben erste Analysen an der Veterinärmedizinischen Universität noch kein eindeutiges Ergebnis. Aus diesem Grund wurden Proben an ein spezialisiertes Labor nach München übermittelt. Dort erhofft man sich innerhalb der kommenden Woche klare Erkenntnisse über die Ursache des Geiersterbens.









































